"Nicht abgucken!"

Viele Eltern überlegen zur Zeit verzweifelt, welches der richtige Schulranzen für ihr Kind sein könnte. Die Landesunfallkasse Hamburg lässt sie in ihrer Not nicht allein und empfiehlt, "beim Kauf auf die DI-Norm 58124 zu achten". Das ist wichtig, denn wir hätten wahrscheinlich auf die DI-Norm 58123 geachtet oder auf den Lippenstift der Verkäuferin.
Ein guter Schulranzen sollte nicht aus dem Fell ausgestorbener Tiere gefertigt sein oder aus recycelten Breitcordjacken pensionierter Studienräte. Er sollte Platz für etwa 30 Kilo Bücher und Hefte bieten und kann zur Not in der achten Stunde (Powi bei Frau Dasselmann!) als Schlafsofa ausgeklappt werden. Empfehlenswert ist ein GPS-System, falls der Schüler im Unterricht gerade nicht weiß, wo man ist. Ein guter Schulranzen sollte einen verschließbaren doppelten Boden haben, in dem man Drogen, Schusswaffen und erpresstes Schutzgeld trocken aufbewahren kann. Wichtig ist auch eine Rückspultaste, damit Sitzenbleiber den gleichen Ranzen noch einmal verwenden können. Extras wie die eingebaute Mikrowelle, Seitenairbag und vorgedruckte Entschuldigungsformulare sind ebenfalls Kennzeichen eines guten Schulranzens.
Zippert Zappt, DIE WELT

Mein Schulranzen in der ersten Klasse war einfarbig, türkis; und er hatte als "Special" nur eine im Griff integrierte Waage, die man prima als Ausrede benutzen konnte, wenn man nicht alle Bücher parat hatte. In meinem Ranzen achtete ich auf Ordnung. Dass er etwa genau so groß wie ich selbst war, störte mich nicht, denn der SCOUT tm - Tragekomfort war erstklassig. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wo das Ding ist. Schade.

p.s.: Man musste eine zur Farbe des Ranzens passende "Federtasche" haben.

Donnerstag, 30. Juni 2005

The Return Of The Efeu

efeu_neu_01



Einige Zeit nach dem letzten Fototermin sind nun eindeutig neue, frische Blätter zu erkennen, ein erneuertes, dunkelschwarzes Erdreich und vitalisierende Wasserperlen aus der grünen Giesskanne. Der braune, verwelkte Teil wurde chirurgisch entfernt und entsorgt. Ich hoffe, dass das Schlimmste überwunden ist und dass der/die/das Efeu nun genug Kraft für ein langes Leben auf Fantas Filofensterbank hat. (Englisch Efeu: Ivy)

Donnerstag, 30. Juni 2005

amazon.de

soundtracks

Mittwoch, 29. Juni 2005

Coming Soon...

Es wird nun nicht mehr lange dauern.

macmini1

Mittwoch, 29. Juni 2005

Schwinngg

Heute Abend, Eppendorf, Einweihungsfeier, 19 Uhr 48. Es kam ein Mann in die Küche und sagte: Guten Abend! Und dann sagte er: Ist ja ziemlich warm hier, wir könnten uns doch alle mal oben rum freimachen! Er lachte lüstern und klatschte in die Hände. Im Laufe des Abends wiederholte er diesen Satz mit steigender Begeisterung. Wie sich später herausstellen sollte, war der Mann 70 Jahre alt. Seine flackernden Gesichtszüge verrieten ihn und die Tatsache, dass es sich bei diesem Satz keinesfalls um einen auflockernden Scherz handelte. Seine Frau war ebenfalls 70 Jahre alt, und auch sie war in der Küche. Ich kannte keinen der Gäste gut genug, um nach den Beweggründen des Mannes für seine Frühlingsgefühle zu fragen, aber ich hätte mir gewünscht, ihn mal an einem öffentlichen Badestrand oder in einem Freibad zu treffen, einfach, um es zu erleben. Ihr seit nicht dort gewesen und fragt Euch sicher, was das für eine Veranstaltung war, auf der neben den üblichen Einweihungsfeiergästen erstens ICH, zweitens ein in die Jahre gekommener Playboy mit seiner Ehefrau, die den Kartoffelsalat nicht aus den Augen ließ und drittens ein den Ententanz tanzender Belgier gewesen sind - doch lasst Euch gesagt sein: Eine ganz Gewöhnliche. Schöne Fanta getrunken, schöne riesige Küche gesehen und schön Eis gecruncht. Schön im zweiten Stock.
Und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist mein Interesse am aktuellen (und auch allgemeinen) Fußballgeschehen geringer als bei allen anderen Gästen gewesen. Trotzdem: Der grauhaarige Genital-Guru war sensationell.

Sonntag, 26. Juni 2005

"Und das war noch ein guter Tag!"

tricks"Hey, sie hat mich mit ´nem blauen Auge verlassen, das ich ihr verpasst habe - und mit ´nem dicken Bauch, der von sonst wem war - also NEIN, hab ich nicht!
Hören sie Doc, ich habe letzten Dienstag die Fasern auf meinem Teppichboden beobachtet. Und die ganze Zeit, während ich das getan habe, hatte ich Angst ich müsste, ich würde mich übergeben müssen - und die ganze Zeit dachte ich, ich bin ein erwachsener Mann - ich sollte wissen, was in meinem Kopf los ist und je mehr ich darüber nachdachte, umso klarer wurde mir, dass ich mir einfach mein, mein Gehirn rausschießen sollte und alles hätte ein Ende - aber dann hab´ ich mir gedacht: Wenn ich weiter darüber nachdenke mir das Gehrin rauszuschießen würde ich mir Sorgen machen, was das für meinen - meinen Teppichboden bedeutet! Okay, also... Das war noch ein guter Tag, Doc! Und, und ich will nur, dass sie mir ein paar Pillen geben und dann kann ich mein Leben weiterleben!"

Donnerstag, 23. Juni 2005

"Naworski!

Er hat das Wagenpfand entdeckt!"

Mittwoch, 22. Juni 2005

Besuch in Osterby







Es ist still, dort oben. Still - und an so einem heißen Tag wie heute überwiegend menschenleer, und manchmal hat es den Anschein, als ließe dieser wohlige Eindruck die Hektik der Stadt einfach verschwinden. Eckernförde als Alternative? Auf dem Heimweg hat der Fanta viel gegrübelt.

Mittwoch, 22. Juni 2005

Sommer?





Im Garten ist es heiß...

Mittwoch, 22. Juni 2005

Ja - was denn jetzt?

Was ist denn bloß mit meinem Efeu geschehen?

farn

Soll ich der röchelnden linken Seite ein Ende bereiten? Ich bin doch kein Botaniker! Ich würde gerne wissen, was da passiert ist, im Erdreich. Habe ich etwa Parasiten? Sind vielleicht die Zecken Schuld?

Donnerstag, 16. Juni 2005

Road To Perdition


In Road to Perdition spielt Tom Hanks einen Killer, der sein Herz findet. Michael Sullivan (Hanks) ist die rechte Hand des Gangsterbosses John Rooney (Paul Newman), aber nachdem Sullivans Sohn versehentlich Zeuge einer seiner Morde wird, muss er sich entscheiden zwischen seiner Gangsterfamilie und seiner richtigen Familie. Der Film kommt gemächlich daher, hauptsächlich, weil Regisseur Sam Mendes (American Beauty) in die umwerfenden zeitgenössischen Sets verliebt zu sein scheint.

Hanks liefert anfangs eine täuschend verschlossene Darbietung und öffnet sich erst gegen Ende des Films, womit er der persönlichen Verwandlung seiner Figur etwas Glaubwürdiges verleiht. Newman bietet eine meisterhafte Leistung, die Rooneys Älterwerden seiner erschreckenden Macht gegenüberstellt. Auch Jude Law ist in Bestform -- er spielt seinen Killer-Fotografen mit unheimlicher Kälte. Dieser Film verlangt dem Zuschauer ein wenig Geduld ab, aber für die hervorragende Kameraarbeit und den bewegenden Schluss lohnt sich das Warten. -- Ali Davis, Amazon.de

Video Jakob Kurzinhalt
Im Chicago der dreißiger Jahre führt der treusorgende Familienvater Michael O'Sullivan ein Doppelleben als kompromissloser Berufskiller. Als beide Welten kollidieren, seine Ehefrau und sein jüngster Sohn ermordet werden, bricht O'Sullivan zusammen mit seinem nun einzigen Sohn Michael Jr. zu einem vernichtenden Rachefeldzug auf. --> Meine eigene Meinung ist, dass diesen Film viel mehr Menschen hätten im Kino sehen sollen. Gehört zu den Allergrößten des letzten Kinojahrzehntes.

Mittwoch, 15. Juni 2005

Denk nach, Noah!

zeckeHeute habe ich mich gefragt, wozu Zecken eigentlich gut sind. (Ganz abgeshen einmal davon, dass der Begriff "Zecke" allein schon höchst abscheulich klingt) Ich möchte nämlich wirklich nicht gleich drauf los schimpfen! Doch mach ich mir akute Gedanken, denn der Kater bringt - seitdem draußen dieser Alibi-Sommer herrscht, mindestens eine pro Tag mit ins Haus. Sein Hals fühlt sich wie ein Streuselkuchen an, obwohl er von mir, der Nini und der Frau Doktor mit flüssigem Zeckenschutz zum auf den Katzennacken träufeln ausgerüstet worden ist und ich habe irgendwie keine Lust, dem Arznei die Schuld zu geben.
Wozu diese kleinen krebsenden Blutsauger-Ärsche? Was war da los - mit Papa-Evolution? Will man mir allen Ernstes erklären, Zecken würden Nahrung für andere, das Deutsche Grasland bewohnende Tiere sein? Zecken haben außer dieser Saug-Angewohnheit ja auch keine sinnvolle Aufgabe - den Boden umgrabende Regenwürmer oder nervende Stechmücken erledingende Wespen sind da ja wohl wesentlich nützlicher. Zecken übertragen Krankheiten und sehen wiederlich aus.
Mich würde tatsächlich interessieren, ob es für ihre Existenz einen Grund gibt, oder ob ich Namen weiterer sinnloser Tiere sammeln und archivieren kann, um an die nächste Arche mal einen Leserbrief zu verfassen.

Warum gibt es nicht bei jedem Zeckenbiss einen - sagen wir mal - einen Gutschein für einmal Praxisgebühr oder gleich eine Überweisung oder einen, einen Eisbecher! Warum können Zecken nicht, während sie Blut saugen, die Lottozahlen um die Beissstelle (!) herum tätowieren? Herrje, diese Mistviecher. Kommen an, nehmen mein Blut und geben mir nix dafür - außer einer Hirnhautentzündung. Vielleicht ist das ja der Masterplan, um uns vom evolutionären Thron zu stoßen - wer weiß das schon.

Mittwoch, 15. Juni 2005

Iguana

iguana

Wie meint ihr, soll der nette Leguan aus dem FiloFax-Header heißen?

Mittwoch, 15. Juni 2005

Schnee-Edition!

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