"Nicht abgucken!"
Viele Eltern überlegen zur Zeit verzweifelt, welches der richtige Schulranzen für ihr Kind sein könnte. Die Landesunfallkasse Hamburg lässt sie in ihrer Not nicht allein und empfiehlt, "beim Kauf auf die DI-Norm 58124 zu achten". Das ist wichtig, denn wir hätten wahrscheinlich auf die DI-Norm 58123 geachtet oder auf den Lippenstift der Verkäuferin.
Ein guter Schulranzen sollte nicht aus dem Fell ausgestorbener Tiere gefertigt sein oder aus recycelten Breitcordjacken pensionierter Studienräte. Er sollte Platz für etwa 30 Kilo Bücher und Hefte bieten und kann zur Not in der achten Stunde (Powi bei Frau Dasselmann!) als Schlafsofa ausgeklappt werden. Empfehlenswert ist ein GPS-System, falls der Schüler im Unterricht gerade nicht weiß, wo man ist. Ein guter Schulranzen sollte einen verschließbaren doppelten Boden haben, in dem man Drogen, Schusswaffen und erpresstes Schutzgeld trocken aufbewahren kann. Wichtig ist auch eine Rückspultaste, damit Sitzenbleiber den gleichen Ranzen noch einmal verwenden können. Extras wie die eingebaute Mikrowelle, Seitenairbag und vorgedruckte Entschuldigungsformulare sind ebenfalls Kennzeichen eines guten Schulranzens.
Zippert Zappt, DIE WELT
Mein Schulranzen in der ersten Klasse war einfarbig, türkis; und er hatte als "Special" nur eine im Griff integrierte Waage, die man prima als Ausrede benutzen konnte, wenn man nicht alle Bücher parat hatte. In meinem Ranzen achtete ich auf Ordnung. Dass er etwa genau so groß wie ich selbst war, störte mich nicht, denn der SCOUT tm - Tragekomfort war erstklassig. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wo das Ding ist. Schade.
p.s.: Man musste eine zur Farbe des Ranzens passende "Federtasche" haben.
Ein guter Schulranzen sollte nicht aus dem Fell ausgestorbener Tiere gefertigt sein oder aus recycelten Breitcordjacken pensionierter Studienräte. Er sollte Platz für etwa 30 Kilo Bücher und Hefte bieten und kann zur Not in der achten Stunde (Powi bei Frau Dasselmann!) als Schlafsofa ausgeklappt werden. Empfehlenswert ist ein GPS-System, falls der Schüler im Unterricht gerade nicht weiß, wo man ist. Ein guter Schulranzen sollte einen verschließbaren doppelten Boden haben, in dem man Drogen, Schusswaffen und erpresstes Schutzgeld trocken aufbewahren kann. Wichtig ist auch eine Rückspultaste, damit Sitzenbleiber den gleichen Ranzen noch einmal verwenden können. Extras wie die eingebaute Mikrowelle, Seitenairbag und vorgedruckte Entschuldigungsformulare sind ebenfalls Kennzeichen eines guten Schulranzens.
Zippert Zappt, DIE WELT
Mein Schulranzen in der ersten Klasse war einfarbig, türkis; und er hatte als "Special" nur eine im Griff integrierte Waage, die man prima als Ausrede benutzen konnte, wenn man nicht alle Bücher parat hatte. In meinem Ranzen achtete ich auf Ordnung. Dass er etwa genau so groß wie ich selbst war, störte mich nicht, denn der SCOUT tm - Tragekomfort war erstklassig. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wo das Ding ist. Schade.
p.s.: Man musste eine zur Farbe des Ranzens passende "Federtasche" haben.

