Bibi Blocksberg

bibiFolge 15:
Bibi und die Weihnachtsmänner

"Francois! Stop süßholzraspling,
du blockierst die Startbahn!"


*freu*

Sonntag, 3. Juli 2005

Krieg Der Welten

Gestern Abend habe ich mir im Kino Steven Spielbergs Krieg Der Welten angesehen, das Remake (wenn man es denn so nennen mag) von Byron Haskins The War Of The Worlds von 1951; und alle, die gespannt darauf waren, wie Spielberg im Gegensatz zu Roland Emmerich die Zerstörung inszeniert, sollten nicht enttäuscht werden.

weltenNach einer kurzen aber aufschlussreichen Einführung der Hauptfiguren geht es direkt und ohne Geplänkel los, der Himmel verfinstert sich, unnatürlich viele Blitze schlagen auf der Erde ein, jeglicher elektrischer Strom fällt aus; und die ersten Menschenopfer zerplatzen regelrecht, wie mit Asche gefüllte Luftballons. Die Bilder der Zerstöung sind uneingeschränkt erbarmungslos, beklemmend und so realistisch und atmosphärisch, dass mir buchstäblich "die Spucke wegblieb". Rüttelnde Kamera, düstere, schnelle Optik und eindringende Sounds wirken authentischer und näher, als ich es vom "Endzeit-Kino" gewohnt bin. Überhaupt verfolgt der Film nicht das übliche Konzept: Es ist keine einzige Amerikanische Flagge zu sehen, kein Weißes Haus wird vernichtet, kein Kremmel, keine Freiheitsstatue. Es hüpft auch kein Präsident mit einem Beraterteam durch die Gegend, um sich mit Wissenschaftlern und Kampfpiloten zu streiten.
Ray Ferrier (Tom Cruise) ist für mich aus einem ganz bestimmten Grund überzeugend: Er ist keinesfalls der klassische Held des Films, der am Ende von Allen gefeiert wird. Es gibt nicht diese durch Zufall entstandene, geniale Idee, die ein einfacher Mann hat um die Welt zu retten. Umso sympathischer: Ray weiß nur, dass er um jeden Preis seine beiden Kinder beschützen muss.

welten2Tochter Rachel (Dakota Fanning) hatte für mich die seit langer Zeit ausdrucksstärksten Augen der Kinosaison. Ich bin normalerweise von Kindern in Filmen selten begeistert und oft einfach genervt, aber dieses Mädchen spielt eindrucksvoll und "trägt den Film", wie Matthias sagte. Fortwährend hat man Angst um Rachel, möchte sie am liebsten selbst beschützen. "Und jetzt verrate mir den Plan um deiner 10jährigen Schwester den Krieg zu ersparen!" schreit Ray Sohn Robbie an. Neben den mächtigen Bildern ist es für mich umso beeindruckender, dass sich Szenen, die ganz ohne technischen Aufwand auskommen, so "ins Gehirn einbrennen" (Matthias): Ray verbindet der Kleinen die Augen. "Erinnerst du dich an das Gute-Nacht-Lied, dass ich dir vorsingen sollte? Das, von dem ich den Text nicht kannte? Ich möchte, dass du es jetzt singst hörst du?" (...)
Das (abrupte) Ende des Films dürfte wahrscheinlich nicht jedem gefallen, ist auch nach meiner Auffassung schwächer als die erste Stunde, trotzdem (und nach Gespräch mit Volker) aber für mich absolut passend.

Macht Euch selbst ein Bild. Von Volker weiß ich, dass kaum ein Film jemals von den Zeitungen und Kritikern so unterschiedlich kritisiert und beurteilt wurde. Je länger ich darüber nachdenke, desto überzeugender wird der Film für mich. Schaut ihn Euch an.

Sonntag, 3. Juli 2005

Finally...



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Sonntag, 3. Juli 2005

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