Wünsche zu haben ist sehr wichtig und zwar wegen der vielen arbeitslosen
Zufälle, die draußen in der Welt herumirren und nicht wissen, was sie tun
sollen.
Wenn man einen Wunsch in die Welt hinausschickt, dann begegnet er vielleicht
einem Zufall und sagt, könntest du nicht mitkommen, ich kenne da jemanden,
der könnte Dich gut gebrauchen. Wenn die beiden dann zurückkommen, sagst Du
vielleicht: "Das kann doch kein Zufall sein - das ist eine Fügung!" Und das
stimmt.
Wenn man keinen Wunsch ausschickt, dann kommt irgendein Zufall
dahergelaufen, der gerade nix zu tun hat, und da er nicht weiß, was Du
möchtest, vergreift er sich und Du sagst: "So ein dummer Zufall" - das ist
nicht nett, denn er kann nichts dafür!
Gemailt von Tanja.
Na also. Hab' Kiss Kiss, Bang Bang gesehen und muss sagen: Was für ein toller Film. Sinnlos, lustig, voller Selbstironie, etwas vulgär, komplett moralfrei und irgendwie dennoch richtig clever. Man kann wenig drüber sagen, ohne für die Handlung wichtige Zusammenhänge vorwegzunehmen. Schaut Euch den Film daher selbst an. Ich muss jetzt schnell schliepi machen.
Was soll ich dazu sagen? Also zunächst muss ich zugeben, dass der Film wirklich sehr, sehr gut aussieht. Wenn in einer Kritik steht, dass der Film durch seine Spezialeffekte zu Punkten versucht und ansonsten aber durchfällt, dann hat der Autor jener Krititk einen anderen Film gesehen. Die ganze Zeit über ist es dunkel und schmutzig, unordentlich und ungemütlich und die meisten Effekte fallen nicht als solche auf, was als Merkmal für einen perfekten Spezialeffekt gilt. Die Russen haben da wirklich viele, sehr groteske und verwirrende Bilder produziert, sie stellen ungewohnte aber ebenso beeindruckende Sachen mit ihrer Kamera an und schaffen es, einen in ein interessantes Unbehagen zu versetzen.
"Dieser Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie "Matrix", "X-Men" und "Blade" mochten" (und wenn Sie gerne Tekken spielen), müsste die Cinema geschrieben haben. Und trotz (oder gerade wegen) der zitternden und farblosen Bilder, der düsteren Schauplätzen und zuweilen überflüssig erscheinender Handlungsfetzen hab' ich im wahrsten Sinne des Wortes Blut geleckt. (!) Irgendetwas an diesem Film hat auf mich überwältigend glaubwürdig gewirkt. Ich finde es auch erfrischend, dass die Schlacht mal NICHT in New York stattfindet. Ein fulminanter Kampf, auf den pulsierenden Straßen von Moskau, zwischen Gut und Böse, der in eine zweite und eine dritte Runde geht; und die beiden Fortsetzungen könnten durchaus entscheidende Gründe dafür sein, (LV) ob mir dieser erste Teil nun gefällt, oder es sich nur so anfühlt.
Ich muss allerdings auch sagen, dass ich erhebliche Schwierigkeiten mit der Handlung habe.
Vielleicht sollte ich das Buch lesen.
Ich weiß es nicht. Seht Euch den Film selbst an.
"An eine glänzende Marmorsäule gelehnt döste ich in der riesigen Eingangshalle. Ich hatte mit ein paar anderen Angestellten die halbe Nacht damit verbracht, die Koffer mit dem neuen Porzellan aus der Tiefgarage direkt in die Küche zu tragen, sie auszupacken und den Inhalt zu sortieren. Es waren etwa 75 Koffer von denen jeder ungefähr ein Pfund wog. Gerne hätte ich mir die Arbeit vereinfacht, aber ich hatte keine Wahl. In den meisten Koffern waren große Teller, die mit dem Emblem des Hotels verziert waren. Des Weiteren gab es jede Menge Weingläser in allen nur denkbaren Größen und Formen, die ebenfalls das Emblem des Hotels trugen. Fünf der Koffer waren voll mit Silberbesteck. Diese Koffer waren mit Vorhängeschlössern versehen, für die wir die Schlüssel an der Rezeption unten am Eingang zum Komplex des Küchenpersonals abholen konnten. Das Besteck war demnach offensichtlich sehr wertvoll, wir bekamen selten etwas für die Küche geliefert, das erst aufgeschlossen werden musste. Die sechs Lastwagen konnten die Koffer nicht direkt in die Tiefgarage für die Brandschutztür der Küche fahren, weil die Container zu Hoch für das Tor zu Tiefgarage waren, und so mussten wir das Geschirr die breite Auffahrt hinunter, durch die Tiefgarage zur Küche schleppen.
Für gewöhnlich bekamen wir keine Geschirrkoffer geliefert, der Eingang zur Tiefgarage war in erster Linie für die Lieferungen der Lebensmittel gedacht. Die Kühllaster konnten dann direkt bis zur Brandschutztür fahren und man konnte die Kartons direkt in die Kühlräume und Lager bringen. Vor zwei Jahren wurde der große Saal im Ostflügel, der direkt neben dem Esszimmer war, zum neuen Speisesaal renoviert und wir hatten damals einen neuen, größeren Ofen anschaffen müssen. Das war das einzige Mal, dass wir die Brandschutztür zur Küchen ausbauen mussten. Jedenfalls war es das einzige mal, seit dem ich hier arbeitete. Wenn der Vorstand oben im Saal eine Gesellschaft gab, dann war die Kapazität des neuen Ofens gerade noch ausreichend, um ein Fünf-Gänge-Menu für 380 Gäste zu bereiten.
(...)
Das Geschirr war extra für den Empfang des finnischen Generalsekretärs und seinem Stab samt Gemahlinnen bestellt worden. Das würde das größte und aufwendigste Menu werden, was unsere Küche jemals gezaubert hat, hatte es kurz nach Ankündigung des Besuchs geheißen. Seit vier Wochen liefen die Vorbereitungen dafür, und mit dem Eintreffen des Geschirrs fehlten jetzt nur noch das Essen. Der Besuch des Generalsekretärs war für Samstag angekündigt worden, wir hatten also noch vier Tage Zeit.
(...)"
Heute regnet es! Als ich heute Morgen das Haus verließ, ist es bedeckt und kalt gewesen, wirklich kalt, und einen kurzen Augenblick lang fragte ich mich, wo die Sonne abgeblieben ist. Und nun, wo Dennis kam und eine tropfende Jacke trug, ich vom Fünften Element aufsah und aus dem Fenster schaute - da regnete es! Kalter Regen, der deswegen aber nicht weniger frisch ist - und Dennis hielt ihn nicht gerade für gemütlich.
Die Straßen beginnen rutschig zu werden, durch das matschige Gemisch zerquetschter Eicheln und gelben Blättern, und die Leute holen nun endgültig ihre Handschuhe heraus, ihre Schals und ihre dicken Winterjacken.
Jeder mal Finger hoch, der wie ich gar nicht genug von dieser Jahreszeit bekommt!
Heute Nacht, als ich zum Auto ging um Benjamin Blümchen hörend nach Hause zu fahren, da wollten die garstigen Scheiben gerade eben zufrieren. Ganz feucht waren sie und unangenehm undurchsichtig. Und nun die Frage: Wie heißt diese Funktion, die man auf dem Knopf mit dem Rechteck und den drei senkrechten Wellenlinien aktiviert? Ihr kennt doch diese Linien in der Heckscheibe, die dann offensichtlich warm werden - oder ist das Strom? Wenn diese Funktion jetzt kaputt geht und ich das Problem beim Mechaniker beschreiben muss, was sag' ich denn dann? Die Heckscheibenheizung ist defekt? Oder die Heizlinien in der Heckscheibe? Zauberlinien? Ich weiß es nicht. Wahrscheinlich würde ich ein oder zwei derartige Sätze umschreibend in seine Richtung stammeln, bis er dann sagt: "Ach okay, die Heckscheibe... *nickt* Ja, kümmern wir uns drum!" (Vermutlich für 649 Euro)
Jedenfalls, es war wirklich kalt. Und ich hatte so viel an, dass ich's nur kurz und nur an den Händen gemerkt hab. Toll oder? Frost! Auf Wiedersehen, Sommer!
„Gwaith-i-Mírdain“ (Die Gilde der Juwelenschmiede)
Die Noldor (Hohe Elben) von Eregion, die kunstreichsten Schmiede ihrer Zeit. Eregion wurde um 750 des Zweiten Zeitalters von Elben aus Lindon besiedelt, wegen der Nähe der Mithril-Mine in Khazad-dûm. Nahezu tausend Jahre lang wirkten die Gwaith-i-Mírdain, angeführt von Celebrimbor aus dem Hause Finwes, und Durins Volk zu beiderseitigem Nutzen und in Freundschaft zuasmmen, wie es dies sonst zwischen Elben und Zwergen nie gegeben hat.
Doch die Kunstfertigkeit und Wissbegier der Juwelenschmiede wurde ihnen zum Verhängnis, denn um das Jahr 1200 trat Sauron, verkleidet als Annatar, an sie heran, und sie nahmen seine Hilfe und seine Geschenke dankbar an. Um 1500 begannen die Gwaith-i-Mírdain unter Saurons Anleitung die Ringe der Macht zu schmieden, wenngleich die Drei Ringe Celebrimbor allein schuf. Nachdem die Ringe um das Jahr 1590 vollendet waren, täuschte Sauron die Noldor und schmiedete heimlich den Einen Ring. Celebrimbor erkannte Saurons Absicht, und die drei Ringe wurden verborgen, doch Sauron begann nun mit offenem Krieg. Im Jahre 1697 wurde Eregion verwüstet, und Celebrimbor und die meisten der Gwaith-i-Mírdain wurden getötet. Elrond führte die Überlebenden nach Bruchtal. Möglicherweise waren sie es, die im Jahre 3018 für Aragorn die Bruchstücke von Narsil zu Andúril zusammenfügten.
„Ringe der Macht“
Die größten Zauberringe in Mittelerde, geschmiedet von den Elbenschmieden von Eregion und von Sauron zwischen 1500 und 1590 des Zweiten Zeitalters. Zehn Jahre nach der Schaffung dieser Ringe schuf Sauron im Geheimen im Feuer des Orodruin (Schicksalsberg) den Einen Ring, der die anderen beherrschen sollte. Doch seine Pläne wurden von Celebrimbor durchschaut, der die Drei Ringe, an denen Sauron keinen Anteil hatte, verbarg. Sieben Ringe gab Sauron den Zwergen, doch die Zwerge erwiesen sich als schwerer zu zähmen, und Neun Ringe an Könige, Magier und mächtige Krieger der Menschen, die zu Knechten des Einen Rings wurden und als Nazgûl ins Reich der Schatten hinübertraten. Mit der Vernichtung des Einen Ringes jedoch verloren alle anderen Ringe ihre Macht.
Die Ringe vermochten das Leben eines Sterblichen weit über die gewöhnliche Zahl seiner Jahre, möglicherweise sogar endlos zu verlängern, wenngleich ihm das Leben immer mehr zur Müdigkeit und Qual geriet. Nur die Zwerge wurden davon nicht betroffen. Alle Ringe bestanden aus einem Band aus Edelmetall, und jeder außer dem Einen war mit einem besonderen Edelstein gefasst.
Auch die Großen Ringe oder einfach die Ringe genannt.
„Drei Ringe“
Die Ringe der Macht, welche die Elben unter sich aufteilten. Sie wurden ohne Saurons Mitwirkung geschmiedet, und so waren sie nicht vom Bösen befleckt. Doch konnten sie und ihre Werke von dem Einen Ring beherrscht werden, und ihre Träger würden Sauron offenbar werden, wenn er den Einen zurück gewann. Anders als die anderen Ringe gaben die Drei Macht zu verstehen, zu wirken und zu heilen, nicht zu beherrschen oder Reichtum zu gewinnen.
Die Drei wurden irgendwie während des Zweiten Zeitalters verborgen und im Dritten im Geheimen eingesetzt. Doch als der Eine zerstört wurde, verloren sie ihre Macht, und das mit ihnen Vollbrachte verging. Die Ringe wurden von den Ringhütern am Ende des Dritten Zeitalters mit in den Westen genommen.
„Vilya“ (Qu. „Der Luftige“, „Ring der Luft“)
Der erste und mächtigste der → Drei Ringe der Elben. Vilya wurde ursprünglich von Gil-galad getragen, der ihn, bevor er starb, an Elrond weitergab. Vilya war aus Gold und mit einem großen Saphir besetzt.
„Nenya“ (Qu. „Der Wässrige“, „Ring des Wassers“)
Der zweite der → Drei Ringe der Elben, von Galadriel getragen. Nenya war aus Mithril gemacht und hatte einen weißen Stein, der wie ein kalter Stern funkelte.
„Narya“ (Qu. „Der Feurige“, „Ring des Feuers“)
Der dritte der → Drei Ringe der Elben, ursprünglich von Círdan getragen, doch von ihm an Gandalf weitergegeben, als dieser nach Mittelerde kam. Mit einem roten Stein verziert, war Narya der Ring des Feuers und besaß die Macht, Herzen zu stärken.
„Sieben Ringe“
Die Ringe der Macht, die den Zwergen zuteil wurden. Sie wurden vermutlich den Königen eines jeden der sieben Häuser der Zwerge gegeben. Trotz Saurons Plänen konnten die Sieben die Zwerge nicht bezähmen, da diese sich nicht in Schatten verwandeln ließen und auch ihr Leben dadurch nicht verlängert wurde. Die Ringe vergrößerten zuerst den Reichtum ihrer Träger, entfachten jedoch dann in ihren Herzen Gier nach Gold und anderen Schätzen. Dieser Fehlschlag vergrößerte Saurons Hass auf die Zwerge nur, und er versuchte, die Sieben wieder an sich zu bringen.
Es gelang ihm, drei von den Ringen zurück zu gewinnen; die anderen vier wurden von Drachen verschlungen. Der einzige Ring, über den Näheres gesagt wird, ist der von Durins Volk. Es heißt, er sei Durin III. von den Elben und nicht von Sauron gegeben worden, und er war vermutlich der größte der Sieben. Er wurde lange verborgen gehalten, doch die Zwerge glaubten, dass Sauron schließlich doch seinen Ort entdeckte und aus diesem Grunde die Könige von Durins Volk besonders verfolgte. Der Ring wurde Thráin um 2845 (Drittes Zeitalter) in Dol Guldur abgenommen. Die Sieben bestanden aus metallenen Reifen, jeweils mit einem einzelnen Stein besetzt.
„Neun Ringe“
Die Ringe der Macht, die den Menschen gegeben wurden. Die Träger der Neun waren leicht von Sauron korrumpiert worden und zeigten sich in ihrer neuen Form um 2250 (Drittes Zeitalter). Die Neun Ringe verhinderten ihren Tod, aber sie wurden unsichtbar und völlig abhängig von Sauron und dem Einen Ring. Die Ringe wurden mit ihren Trägern im Orodruin zerstört, als der Eine vernichtet wurde. Was aus dem größten der Neun wurde, welchen der Fürst der Nazgûl trug, der zuvor auf dem Pelennor gefallen war, ist nicht bekannt.
Wie alle Ringe der Macht bis auf den Einen waren auch die Neun jeweils mit einem Stein besetzt.