WÄCHTER DER NACHT
Was soll ich dazu sagen? Also zunächst muss ich zugeben, dass der Film wirklich sehr, sehr gut aussieht. Wenn in einer Kritik steht, dass der Film durch seine Spezialeffekte zu Punkten versucht und ansonsten aber durchfällt, dann hat der Autor jener Krititk einen anderen Film gesehen. Die ganze Zeit über ist es dunkel und schmutzig, unordentlich und ungemütlich und die meisten Effekte fallen nicht als solche auf, was als Merkmal für einen perfekten Spezialeffekt gilt. Die Russen haben da wirklich viele, sehr groteske und verwirrende Bilder produziert, sie stellen ungewohnte aber ebenso beeindruckende Sachen mit ihrer Kamera an und schaffen es, einen in ein interessantes Unbehagen zu versetzen.
"Dieser Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie "Matrix", "X-Men" und "Blade" mochten" (und wenn Sie gerne Tekken spielen), müsste die Cinema geschrieben haben. Und trotz (oder gerade wegen) der zitternden und farblosen Bilder, der düsteren Schauplätzen und zuweilen überflüssig erscheinender Handlungsfetzen hab' ich im wahrsten Sinne des Wortes Blut geleckt. (!) Irgendetwas an diesem Film hat auf mich überwältigend glaubwürdig gewirkt. Ich finde es auch erfrischend, dass die Schlacht mal NICHT in New York stattfindet. Ein fulminanter Kampf, auf den pulsierenden Straßen von Moskau, zwischen Gut und Böse, der in eine zweite und eine dritte Runde geht; und die beiden Fortsetzungen könnten durchaus entscheidende Gründe dafür sein, (LV) ob mir dieser erste Teil nun gefällt, oder es sich nur so anfühlt.
Ich muss allerdings auch sagen, dass ich erhebliche Schwierigkeiten mit der Handlung habe.
Vielleicht sollte ich das Buch lesen.
Ich weiß es nicht. Seht Euch den Film selbst an.
"Dieser Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie "Matrix", "X-Men" und "Blade" mochten" (und wenn Sie gerne Tekken spielen), müsste die Cinema geschrieben haben. Und trotz (oder gerade wegen) der zitternden und farblosen Bilder, der düsteren Schauplätzen und zuweilen überflüssig erscheinender Handlungsfetzen hab' ich im wahrsten Sinne des Wortes Blut geleckt. (!) Irgendetwas an diesem Film hat auf mich überwältigend glaubwürdig gewirkt. Ich finde es auch erfrischend, dass die Schlacht mal NICHT in New York stattfindet. Ein fulminanter Kampf, auf den pulsierenden Straßen von Moskau, zwischen Gut und Böse, der in eine zweite und eine dritte Runde geht; und die beiden Fortsetzungen könnten durchaus entscheidende Gründe dafür sein, (LV) ob mir dieser erste Teil nun gefällt, oder es sich nur so anfühlt.
Ich muss allerdings auch sagen, dass ich erhebliche Schwierigkeiten mit der Handlung habe.
Vielleicht sollte ich das Buch lesen.
Ich weiß es nicht. Seht Euch den Film selbst an.

Nochnoi Dozor
Besonders beeindruckt haben mich die Schauspieler, die -im Gegensatz zu Hollywood- nicht aussehen wie Mr. und Mrs. Universum. Konstantin Khabensky (Anton) und Galina Tulina (Olga) haben meiner Meinung nach am besten gespielt.
Auch wenn der Film Ähnlichkeiten mit "Underworld" und "Blade" hat, so ist er doch etwas ganz neues, da die "klassisschen" Hollywood-Persönlichkeitsbilder hier nicht zu finden sind - der Held hat also keine weisse Weste und der Bad-Guy (Zavulon) ist auch nicht abgrundtief böse.
Sehr geil war das mit dem Zwielicht, diese Zwischendimension in der sich "die Anderen" bewegen können, und am beeindruckendsten fand ich die Stelle in der Anton gegen die Vampire kämpft (Spiegel!).
Auch der Soundtrack war durchaus nicht zu verachten, wenn auch der Trailer kurz vor Filmstart statt der finsteren Musik einen Popsong verpasst bekommen hat...
Das Setting in Moskau anzusiedeln war ebenfalls eine gute Entscheidung (was anderes stand wohl eh nicht zur Wahl), da man inzwischen alle US-Städte schon mal -in jeder denkbaren Realität- gesehen hat.
Ob das Buch wohl genauso finster ist? Ich werde es wohl bestellen...
Fazit: Anschauen!!!
Gut gut.
Großartig währe, wenn der zweite Film die selbe Geschichte aus der Sicht der Bösen erzählt. Ich will beispielsweise wissen, (LV) warum Zavulon plötzlich so unmotiviert auf der Straße herumsteht, als die drei ihn mit ihrem gelben Bus fast über den Haufen fahren. Etc...
Das Zwielicht war übrigens wirklich sehr gut gelungen. Die Szene, in der der Spiegel zerstört wird und Anton dann mit dem kleinen Splitter am Gesicht den Vampir sucht, ist richtig fies spannend.
Sehr schön.
Gut gut gut.
Ach du mein lieber Gott.