@ Michael: Kein Außerirdischer, der mit Raumschiffen durchs All fliegen kann, wird einen Zeichentrickfilm mit einer realen Aufnahme verwechseln. Selbst Menschen, unterstelle ich mal, würden es raffen, wenn sie auf einen fremden Planeten kämen und das dortige Micky-Maus-Äquivalent fänden. Irgendwie erschreckend, für wie doof dieser Ludwig Hirsch a) mögliche Außerirdische und b) Konsumenten seines Textes hält.
Zur Hauptfrage: Natürlich würde die Evolution erneut greifen, sie muß es nur nicht zwangsläufig beim Menschen machen. Eine Ameisen-Evolution würde keine riesigen, intelligenten Ameisen zur Folge haben, sondern auch aus Ameisen würden sich Wesen entwickeln, die an den Lebensraum angepasst sind. Vermutlich würde sich aufrechter Gang, Sinnesorgane im Gesicht, eine akkustische Verständigung und zweigeschlechtliche Vermehrung erneut entwickeln. Das evolutionäre "Ergebnis" würde letzendlich nicht exakt so aussehen wie das Ergebnis "Mensch", wäre ihm aber ähnlich, weil sich diese Form als überlegen dominant erweist im Lebensraum Erde. Vorausgesetzt natürlich, keine andere Spezies entwickelt sich schneller und ergreift die Dominanz.
Entscheidend ist also nicht das Geschöpf, daß sich evolutionär entwickelt, sondern das Zusammenspiel mutationsbedingter Veränderungen in der evolutionären Anfangszeit. Jede Spezies kann sich zur stärksten entwickeln, wenn Glück und Zufall (lange genug) mitspielen -- und wenn keine andere Spezies überlegener ist.
Spannendes Thema!
Zur Hauptfrage: Natürlich würde die Evolution erneut greifen, sie muß es nur nicht zwangsläufig beim Menschen machen. Eine Ameisen-Evolution würde keine riesigen, intelligenten Ameisen zur Folge haben, sondern auch aus Ameisen würden sich Wesen entwickeln, die an den Lebensraum angepasst sind. Vermutlich würde sich aufrechter Gang, Sinnesorgane im Gesicht, eine akkustische Verständigung und zweigeschlechtliche Vermehrung erneut entwickeln. Das evolutionäre "Ergebnis" würde letzendlich nicht exakt so aussehen wie das Ergebnis "Mensch", wäre ihm aber ähnlich, weil sich diese Form als überlegen dominant erweist im Lebensraum Erde. Vorausgesetzt natürlich, keine andere Spezies entwickelt sich schneller und ergreift die Dominanz.
Entscheidend ist also nicht das Geschöpf, daß sich evolutionär entwickelt, sondern das Zusammenspiel mutationsbedingter Veränderungen in der evolutionären Anfangszeit. Jede Spezies kann sich zur stärksten entwickeln, wenn Glück und Zufall (lange genug) mitspielen -- und wenn keine andere Spezies überlegener ist.
Gruß,
Marko