Now Playing: James Horner / Night Visitors
Gestern habe ich wie jeden Tag in der U-Bahn die Menschen beobachtet. Ich hatte einen langen und schwierigen Tag, schwierig deshalb, weil er aus irgendeinem Grund einfach nicht zu Ende gehen wollte. Die meisten Leute in U-Bahnen versuchen, möglichst so wenig Blickkontakt wie möglich mit anderen Fahrgästen zu haben. Man weicht blitzschnell aus, sollte sich dennoch ein Blick kreuzen. Das hat wohl mit der Privatsphäre zu tun, mir auch egal, ist jetzt nicht das Thema.
Ich war jedenfalls genervt und schlenderte die Treppe hinauf zur Bushaltestelle. 11 Minuten, das war okay. Wie immer hatte ich ja meine Musik, die mich vom Getöse auf den Straßen normalerweise prima abzuschirmen vermag, aber den Knall habe ich trotzdem gehört.
Im Augenwinkel sah ich einen Hund, ein wunderhübscher, großer Golden Retriever, der aus irgendeinem Grund auf die Straße sprang und aufgeregt bellte. Eine Frau schrie noch, schrie seinen Namen, aber im nächsten Augenblick knallte es so laut, dass ich dachte, der Hund wäre erschossen worden. Er flog durch die Luft und wirbelte herum, als hätte ihn etwas am Schwanz gepackt und fortgeschleudert. Die Reifen von mehreren Autos quietschten noch laut, als der Hund auf der Straße aufschlug und leblos liegen blieb. Ob er noch lebte, weiß ich nicht, dem Aufprall nach zu urteilen ist er mindestens 6 Mal sofort gestorben. Ich dachte nicht, dass etwas so laut sein kann.
Zuerst dachte ich, ich müsse zu ihm laufen und ihm helfen, aber als mir schlecht wurde und ich sah, dass die Frau, dem der Hund offensichtlich gehörte, und mehrere andere Leute schon auf der Straße waren, beschloss ich einfach von dort wegzulaufen. Ich erinnere mich nicht genau, ich glaube, dass ich irgendwann eine Sirene von einem Rettungswagen gehört habe. Ich lief so lange, bis ich in den Wald kam und die Musik in meinen Ohren wieder lauter war als der Lärm der Straßen.
Auf diese Erfahrung hätte ich gut und gerne verzichten können.
Ich war jedenfalls genervt und schlenderte die Treppe hinauf zur Bushaltestelle. 11 Minuten, das war okay. Wie immer hatte ich ja meine Musik, die mich vom Getöse auf den Straßen normalerweise prima abzuschirmen vermag, aber den Knall habe ich trotzdem gehört.
Im Augenwinkel sah ich einen Hund, ein wunderhübscher, großer Golden Retriever, der aus irgendeinem Grund auf die Straße sprang und aufgeregt bellte. Eine Frau schrie noch, schrie seinen Namen, aber im nächsten Augenblick knallte es so laut, dass ich dachte, der Hund wäre erschossen worden. Er flog durch die Luft und wirbelte herum, als hätte ihn etwas am Schwanz gepackt und fortgeschleudert. Die Reifen von mehreren Autos quietschten noch laut, als der Hund auf der Straße aufschlug und leblos liegen blieb. Ob er noch lebte, weiß ich nicht, dem Aufprall nach zu urteilen ist er mindestens 6 Mal sofort gestorben. Ich dachte nicht, dass etwas so laut sein kann.
Zuerst dachte ich, ich müsse zu ihm laufen und ihm helfen, aber als mir schlecht wurde und ich sah, dass die Frau, dem der Hund offensichtlich gehörte, und mehrere andere Leute schon auf der Straße waren, beschloss ich einfach von dort wegzulaufen. Ich erinnere mich nicht genau, ich glaube, dass ich irgendwann eine Sirene von einem Rettungswagen gehört habe. Ich lief so lange, bis ich in den Wald kam und die Musik in meinen Ohren wieder lauter war als der Lärm der Straßen.
Auf diese Erfahrung hätte ich gut und gerne verzichten können.

*stups*
Aber weißt Du, genau DAS gehört zu den Gründen, warum Hunde in der Nähe großer und befahrener Straßen an die Leine gehören.
Ich finde es sowieso besser für solche Tiere, wenn sie nicht in einer großen grauen staubigen Stadt leben müssen (am schlimmsten noch in einer 30qm-Wohnung, natürlich ohne Garten). Ein Golden Retriever hat auf einer riesigen Wiese, in einem großen grünen Park und am Strand viel mehr Spaß - und da fahren auch keine bösen Autos.
tröstende Grüße vom kleinen p.