WEIHNACHTEN MIT KLEIN-TOBI

Heute: Der Adventskalender.
Als ich ein kleiner Fanta war, da gab es etwas, das ich an der Weihnachtszeit besonders geliebt habe, nämlich den Adventskalender. Das Schöne am Adventskalender war definitiv, dass es an jedem Tag eine Überraschung gab, und das auch noch prompt nach dem Aufstehen! Es waren also gewissermaßen 24 direkt aufeinander folgende Minigeburtstage. Ich bin aufgewacht, habe die dicken Schneeflocken am Fenster umherflattern sehen und ich habe mich auf die Seite geräkelt, als mir einfiel, dass es Dezember ist! Ich kann ein Türchen öffnen! Und siehe da: Es hängen nur noch 5 Päckchen an der Schnur, bald ist Heiligabend! Wer braucht denn schon den Sommer?
Unsere Kalender hingen in Jügesheim nebeneinander, im Flur, zwischen den beiden Türen zu unseren Zimmern. Leider weiß ich nicht mehr genau, ob wir damals schon diese kleinen Stoffsäckchen hatten, von denen Mama 48 Stück genäht und mit einem kleinen, nummerierten Tannenbaum aus Pappe versehen hat, oder ob die erst später kamen; in meiner Erinnerung geistern auch noch eckige Schachteln aus roter Pappe herum, die an der Wand neben- und untereinander aufgehängt und angebracht waren. Der Vorteil an den Säckchen aus grünen, roten und gemusterten Stoffen war natürlich die Möglichkeit, die Überraschungen im Voraus zu erfühlen! Wichtig waren immer die 6 und die 24, und eigentlich auch die jeweiligen Adventssonntage.
Und irgendwann gab es dann das erste Mal einen Kalender mit Lego. Ich habe mir damals keine Gedanken darüber gemacht, wie viel Arbeit das gewesen sein muss - es abzuschneiden und auszupacken geht natürlich immer ganz fix.
Jeden Tag fand ich einige weitere Teile des Legomodells, zusammen mit einer Kopie der Seite der Bauanleitung, auf der zu sehen war, wie und wo diese Teile verbaut werden mussten. So wusste ich natürlich nach den ersten paar Tagen, nach den ersten paar Teilen noch nicht, ob es ein Auto wird, ein Schiff oder ein Flugzeug, und diese Spannung war das Beste daran. Wenn es dann am Nikolaustag Reifen oder Flügel oder andere Teile gab, an denen man erkennen konnte, was es wird, so war man immer noch in dieser "Morgen-sind-bestimmt-eindlich-die-Legomännchen-drin-Stimmung".
Ganz genau erinnern kann ich mich an ein großes Raumschiff, mit vielen Antennen, Satellitenschüsseln und Düsen und Cockpits und grünen Lichtern... Es war von der Lego Space Police und ich habe es monatelang nicht mehr aus der Hand gelegt.
Luxuriös war natürlich, dass ich immer zusätzlich auch noch einen dieser Schokoladen-Adventskalender aus Pappe mit einem furchteinflößenden Gemälde der Geschenkwerkstatt vorne drauf hatte. Diese Dinger habe ich ständig im Voraus geöffnet und dann die kleinen Papptürchen einfach wieder zugeklappt, das hat nie jemand gemerkt.
Ich glaube im Nachhinein, dass es DOCH alle gemerkt haben, aber nichts sagten, weil sie es selbst genauso gemacht haben.
Nächstes Kapitel: Adventsbasteln am Redder
Als ich ein kleiner Fanta war, da gab es etwas, das ich an der Weihnachtszeit besonders geliebt habe, nämlich den Adventskalender. Das Schöne am Adventskalender war definitiv, dass es an jedem Tag eine Überraschung gab, und das auch noch prompt nach dem Aufstehen! Es waren also gewissermaßen 24 direkt aufeinander folgende Minigeburtstage. Ich bin aufgewacht, habe die dicken Schneeflocken am Fenster umherflattern sehen und ich habe mich auf die Seite geräkelt, als mir einfiel, dass es Dezember ist! Ich kann ein Türchen öffnen! Und siehe da: Es hängen nur noch 5 Päckchen an der Schnur, bald ist Heiligabend! Wer braucht denn schon den Sommer?
Unsere Kalender hingen in Jügesheim nebeneinander, im Flur, zwischen den beiden Türen zu unseren Zimmern. Leider weiß ich nicht mehr genau, ob wir damals schon diese kleinen Stoffsäckchen hatten, von denen Mama 48 Stück genäht und mit einem kleinen, nummerierten Tannenbaum aus Pappe versehen hat, oder ob die erst später kamen; in meiner Erinnerung geistern auch noch eckige Schachteln aus roter Pappe herum, die an der Wand neben- und untereinander aufgehängt und angebracht waren. Der Vorteil an den Säckchen aus grünen, roten und gemusterten Stoffen war natürlich die Möglichkeit, die Überraschungen im Voraus zu erfühlen! Wichtig waren immer die 6 und die 24, und eigentlich auch die jeweiligen Adventssonntage.
Und irgendwann gab es dann das erste Mal einen Kalender mit Lego. Ich habe mir damals keine Gedanken darüber gemacht, wie viel Arbeit das gewesen sein muss - es abzuschneiden und auszupacken geht natürlich immer ganz fix.
Jeden Tag fand ich einige weitere Teile des Legomodells, zusammen mit einer Kopie der Seite der Bauanleitung, auf der zu sehen war, wie und wo diese Teile verbaut werden mussten. So wusste ich natürlich nach den ersten paar Tagen, nach den ersten paar Teilen noch nicht, ob es ein Auto wird, ein Schiff oder ein Flugzeug, und diese Spannung war das Beste daran. Wenn es dann am Nikolaustag Reifen oder Flügel oder andere Teile gab, an denen man erkennen konnte, was es wird, so war man immer noch in dieser "Morgen-sind-bestimmt-eindlich-die-Legomännchen-drin-Stimmung".
Ganz genau erinnern kann ich mich an ein großes Raumschiff, mit vielen Antennen, Satellitenschüsseln und Düsen und Cockpits und grünen Lichtern... Es war von der Lego Space Police und ich habe es monatelang nicht mehr aus der Hand gelegt.
Luxuriös war natürlich, dass ich immer zusätzlich auch noch einen dieser Schokoladen-Adventskalender aus Pappe mit einem furchteinflößenden Gemälde der Geschenkwerkstatt vorne drauf hatte. Diese Dinger habe ich ständig im Voraus geöffnet und dann die kleinen Papptürchen einfach wieder zugeklappt, das hat nie jemand gemerkt.
Ich glaube im Nachhinein, dass es DOCH alle gemerkt haben, aber nichts sagten, weil sie es selbst genauso gemacht haben.
Nächstes Kapitel: Adventsbasteln am Redder

Trackback URL:
https://filofanta.twoday-test.net/stories/4379734/modTrackback