Peter Jackson, die Zweite: Introducing Bruno Kong.
So ergab es sich, dass Fanta erneut King Kong sah, doch dieses Mal kann er nicht über den Film berichten - bekam er doch so wenig davon mit; kurz nach Ende der Werbung kamen drei Männer in den Saal. Zwei waren von magerer Gestalt, etwas staksig auf den Beinen und zunächst noch ständig am Plappern. Der dritte Mann, von dem wir zunächst dachten, er ist der Anführer, war so gewaltig, dass man das Erschaudern jedes einzelnen Menschen in unserer Reihe spüren konnte. Sein Hals war dick wie der eines Nashorns und bestand aus mehreren sich überlappenden Schutzpanzerfalten. Er bewegte sich ebenso langsam wie stetig und packte, kaum dass er seinen Platz (den neben meinem, natürlich) von den anderen zwei Männern zugewiesen bekommen hatte, diverse Fressalien und ein Bier aus und begann auch sogleich mit dem Verzehr.
Zu den meisten Szenen hatte Bruno Kong viel zu sagen, er wusste manchmal nicht genau, ob er weiter an seinen eiweißhaltigen Snacks nagen, oder doch den Gedanken äußern sollte - also tat er einfach beides gleichzeitig.
Dann, nach etwa 80 Filmminuten schlief Bruno Kong das erste Mal ein. Sein massiger Kopf sank den kurzen Weg hinunter auf die Brust, die kleinen Äuglein flelen zu und man konnte neben King Kongs Gebrüll das dröhnende Schnarchen vernehmen, dass, so nehmen wir an, Brunos Zufriedenheit wiederspiegeln sollte; niemand, auch nicht einer seiner Lakaien, weckte ihn, fürchteten wir doch seine gigantischen Maße und sein schlecht ausgeprägtes Koordinationsvermögen.
Bruno schlief also etwa 3 Minuten. Als er aufwachte und seinen Kopf unter knarzenden Muskelzuck- Geräuschen wieder zurückwarf, entschloss er, dass es jetzt an der Zeit wäre, sich Nasenspray in die Nasenflügel zu sprühen. Was macht Bruno also? Er wühlt ungefähr zwei Minuten in seinem Hüftbeutel, holt neben weiteren Knabbereien ein kleines Fläschchen heraus, wartet geduldig auf eine stille Szene im Film und schießt sich das Medikament in seine Nase.
Und zieht hoch.
Vier Mal.
Aber irgendwas war noch nicht richtig und er wälzte sich, wühlte weiter im Beutel und blickte um sich. Das Bier war alle und Bruno wurde unruhig. Glücklicherweise schlief er dann plötzlich während des Showdowns wieder ein, schnaubte, gab unidentifizierbare Laute von sich und atmete so laut wie ein Schiffsmotor. Bruno stapfte hinaus und versuchte während des Weges zur Saaltür unbeholfen seine Lederweste überzuziehen, was ihm jedoch nicht gelang und ihn erneut zum Schimpfen zwang.
Und so weiter.
Ich weiß nicht, wo Bruno Kong herkam (ausbrach) und wo er jetzt wohl gerade ist, aber ich hoffe, es gibt dort hohe Elektrozäune und genug Futter.
Zu den meisten Szenen hatte Bruno Kong viel zu sagen, er wusste manchmal nicht genau, ob er weiter an seinen eiweißhaltigen Snacks nagen, oder doch den Gedanken äußern sollte - also tat er einfach beides gleichzeitig.
Dann, nach etwa 80 Filmminuten schlief Bruno Kong das erste Mal ein. Sein massiger Kopf sank den kurzen Weg hinunter auf die Brust, die kleinen Äuglein flelen zu und man konnte neben King Kongs Gebrüll das dröhnende Schnarchen vernehmen, dass, so nehmen wir an, Brunos Zufriedenheit wiederspiegeln sollte; niemand, auch nicht einer seiner Lakaien, weckte ihn, fürchteten wir doch seine gigantischen Maße und sein schlecht ausgeprägtes Koordinationsvermögen.
Bruno schlief also etwa 3 Minuten. Als er aufwachte und seinen Kopf unter knarzenden Muskelzuck- Geräuschen wieder zurückwarf, entschloss er, dass es jetzt an der Zeit wäre, sich Nasenspray in die Nasenflügel zu sprühen. Was macht Bruno also? Er wühlt ungefähr zwei Minuten in seinem Hüftbeutel, holt neben weiteren Knabbereien ein kleines Fläschchen heraus, wartet geduldig auf eine stille Szene im Film und schießt sich das Medikament in seine Nase.
Und zieht hoch.
Vier Mal.
Aber irgendwas war noch nicht richtig und er wälzte sich, wühlte weiter im Beutel und blickte um sich. Das Bier war alle und Bruno wurde unruhig. Glücklicherweise schlief er dann plötzlich während des Showdowns wieder ein, schnaubte, gab unidentifizierbare Laute von sich und atmete so laut wie ein Schiffsmotor. Bruno stapfte hinaus und versuchte während des Weges zur Saaltür unbeholfen seine Lederweste überzuziehen, was ihm jedoch nicht gelang und ihn erneut zum Schimpfen zwang.
Und so weiter.
Ich weiß nicht, wo Bruno Kong herkam (ausbrach) und wo er jetzt wohl gerade ist, aber ich hoffe, es gibt dort hohe Elektrozäune und genug Futter.
