Wo ist Aslan?
Ich hatte ein großes Problem. Ich kam in keinem Moment des Films umhin, alles mit "Der Herr Der Ringe" zu vergleichen. Und natürlich gibt es unzählige Parallelen, aber trotzdem ist es ein eigenständiger Film, in dem kein Ring vorkommt, kein Gandalf, kein Auenland und auch kein Balrog. Ganz kurz zur Handlung:
Zweiter Weltkrieg. Die vier Geschwister Peter, Edmund, Susan und Lucy werden von ihrer Mutter wegen der anhaltenden Bombenangriffe aus der Stadt auf das Land geschickt, um dort das Ende des Krieges abzuwarten. In dem riesigen, ja, Herrenhaus kann man sagen, findet die kleine Lucy beim Versteckspiel dann einen Wandschrank, durch den sie ins Zauberreich Narnia gelangt. Und schon bald wird den vier Kindern klar, dass sie die Einzigen sind, die mithilfe des Biberpärchens, Herrn Tumnus und Aslan, dem König von Narnia, dort den hundert Jahre andauernden Winter beenden, die Weiße Hexe besiegen und Narnia den Frieden wiederbringen können.
Der Film ist wirklich sehr unterhaltsam, sehr gut für alle abenteuerlustigen Kinder geeignet, er ist bunt, laut, traurig, lustig und monumental, aber dennoch ist alles einige Nummern "kleiner" als Frodos Reise zum Schicksalsberg.
Leider sind die Synchronstimmen der Kinder (und leider auch die Kinder selbst) zeitweise sehr unpassend und nerven, und auch als der Weihnachtsmann Bogen und Schwert statt Schokolade und Teddybär brachte, habe ich dann doch die Augenbrauen hochgezogen. Die Idee war ja nett, aber es fühlte sich schon komisch an.
Aber dafür ist Aslan der tollste und heldenhafteste König (der Löwen) seit Mufasa. Aslan ist groß und stark, er weise und hübsch und trotzdem freundlich und sogar ein bisschen ironisch - den haben sie wirklich sehr super gemacht. Überhaupt sind die vielen sprechenden Tiere toll (Philip!) und es gibt jede Menge spektakuläre Kreaturen zu bewundern. (Kein Wunder, der dafür verantwortliche Richard Taylor kommt direkt von Der Herr Der Ringe)
Und schön finde ich auch, dass man die große, entscheidende Schlacht am Ende des Films tatsächlich so inszenieren kann, dass sie für Kinder nicht zu brutal, dennoch aber gewaltig und dynamisch ist.
Ach ja ein Wort noch zur Musik: Schön,James Newton Howard edit01: Harry Gregson Williams (danke Marko), der ja schon fast ein Walt Disney Hausmusiker ist, hat seinen Job gut gemacht, aber auch bei der Musik ist Frodo weiter vorn. Ich summte kein Thema, als ich den Saal verließ.
Ich bin sehr gespannt, wie das alles weitergeht, nächstes Jahr.
Seht Euch den Film an und macht Euch selbst ein Urteil.
Zweiter Weltkrieg. Die vier Geschwister Peter, Edmund, Susan und Lucy werden von ihrer Mutter wegen der anhaltenden Bombenangriffe aus der Stadt auf das Land geschickt, um dort das Ende des Krieges abzuwarten. In dem riesigen, ja, Herrenhaus kann man sagen, findet die kleine Lucy beim Versteckspiel dann einen Wandschrank, durch den sie ins Zauberreich Narnia gelangt. Und schon bald wird den vier Kindern klar, dass sie die Einzigen sind, die mithilfe des Biberpärchens, Herrn Tumnus und Aslan, dem König von Narnia, dort den hundert Jahre andauernden Winter beenden, die Weiße Hexe besiegen und Narnia den Frieden wiederbringen können.
Der Film ist wirklich sehr unterhaltsam, sehr gut für alle abenteuerlustigen Kinder geeignet, er ist bunt, laut, traurig, lustig und monumental, aber dennoch ist alles einige Nummern "kleiner" als Frodos Reise zum Schicksalsberg.
Leider sind die Synchronstimmen der Kinder (und leider auch die Kinder selbst) zeitweise sehr unpassend und nerven, und auch als der Weihnachtsmann Bogen und Schwert statt Schokolade und Teddybär brachte, habe ich dann doch die Augenbrauen hochgezogen. Die Idee war ja nett, aber es fühlte sich schon komisch an.
Aber dafür ist Aslan der tollste und heldenhafteste König (der Löwen) seit Mufasa. Aslan ist groß und stark, er weise und hübsch und trotzdem freundlich und sogar ein bisschen ironisch - den haben sie wirklich sehr super gemacht. Überhaupt sind die vielen sprechenden Tiere toll (Philip!) und es gibt jede Menge spektakuläre Kreaturen zu bewundern. (Kein Wunder, der dafür verantwortliche Richard Taylor kommt direkt von Der Herr Der Ringe)
Und schön finde ich auch, dass man die große, entscheidende Schlacht am Ende des Films tatsächlich so inszenieren kann, dass sie für Kinder nicht zu brutal, dennoch aber gewaltig und dynamisch ist.
Ach ja ein Wort noch zur Musik: Schön,
Ich bin sehr gespannt, wie das alles weitergeht, nächstes Jahr.
Seht Euch den Film an und macht Euch selbst ein Urteil.
