Aktuell zu bekämpfendes, furchtbares Unwort,
gehört von Detlef D! Soost bei ProSieben:
»Rerecallperfomance«
Gestern habe ich wie jeden Tag in der U-Bahn die Menschen beobachtet. Ich hatte einen langen und schwierigen Tag, schwierig deshalb, weil er aus irgendeinem Grund einfach nicht zu Ende gehen wollte. Die meisten Leute in U-Bahnen versuchen, möglichst so wenig Blickkontakt wie möglich mit anderen Fahrgästen zu haben. Man weicht blitzschnell aus, sollte sich dennoch ein Blick kreuzen. Das hat wohl mit der Privatsphäre zu tun, mir auch egal, ist jetzt nicht das Thema.
Ich war jedenfalls genervt und schlenderte die Treppe hinauf zur Bushaltestelle. 11 Minuten, das war okay. Wie immer hatte ich ja meine Musik, die mich vom Getöse auf den Straßen normalerweise prima abzuschirmen vermag, aber den Knall habe ich trotzdem gehört.
Im Augenwinkel sah ich einen Hund, ein wunderhübscher, großer Golden Retriever, der aus irgendeinem Grund auf die Straße sprang und aufgeregt bellte. Eine Frau schrie noch, schrie seinen Namen, aber im nächsten Augenblick knallte es so laut, dass ich dachte, der Hund wäre erschossen worden. Er flog durch die Luft und wirbelte herum, als hätte ihn etwas am Schwanz gepackt und fortgeschleudert. Die Reifen von mehreren Autos quietschten noch laut, als der Hund auf der Straße aufschlug und leblos liegen blieb. Ob er noch lebte, weiß ich nicht, dem Aufprall nach zu urteilen ist er mindestens 6 Mal sofort gestorben. Ich dachte nicht, dass etwas so laut sein kann.
Zuerst dachte ich, ich müsse zu ihm laufen und ihm helfen, aber als mir schlecht wurde und ich sah, dass die Frau, dem der Hund offensichtlich gehörte, und mehrere andere Leute schon auf der Straße waren, beschloss ich einfach von dort wegzulaufen. Ich erinnere mich nicht genau, ich glaube, dass ich irgendwann eine Sirene von einem Rettungswagen gehört habe. Ich lief so lange, bis ich in den Wald kam und die Musik in meinen Ohren wieder lauter war als der Lärm der Straßen.
Auf diese Erfahrung hätte ich gut und gerne verzichten können.
Als Fressfeinde von Spinnen spielen unter den Wirbeltieren vor allem Vögel eine wichtige Rolle. Amphibien, Reptilien (Geckos, Leguane, Salamander etc.) und Fledermäuse erbeuten seltener Spinnen.
Weitere wichtige Fressfeinde sind andere Spinnen, so z. B. die Mimetidae, die sich ausschließlich von Spinnen ernähren. Manche Insekten wie zum Beispiel einige tropische Libellen und verschiedene Ameisen fressen Spinnen. Alle Wegwespen (Pompilidae) und einige Grabwespen fangen Spinnen für ihren Nachwuchs. Sie erbeuten eine Spinne, die sie mit ihrem Giftstachel betäuben, und bringen sie dann in ihr Nest ein, wo die Wespenlarve die Spinne auffrisst.
Einige Schlupfwespen legen ihre Eier in lebende, häufig vorher betäubte Spinnenkörper, die sich entwickelnden Larven leben dann als Parasitoide in diesen Wirten. Auch die Kugelfliegen entwickeln sich auf diese Weise in Spinnen. Hinzu kommen verschiedene Parasiten wie etwa Fadenwürmer und Milben.
(Wikipedia)
Arme Spinnen. Fadenwürmer! Als hätten sie nicht schon genügend Feinde auf der Welt, nein, sie werden von uns auch noch plattgetreten, weggesaugt, angeschrieen und mit Deodorant vertrieben. Ich habe lieber eine Spinne in meinem Haus, von der ich 23 Stunden und 58 Minuten am Tag nichts bemerke, anstatt nervende, aufdringliche, summende und stechende Mücken, die den gesamten Abend keine Ruhe geben!
Wieso ekeln wir uns vor denen nicht? Die finden wir nur nervig, aber ich erlebe kaum, dass jemand Angst vor Mücken hat. Bei Mücken heißt es nur:"Mach die tot!" Krabbelt aber eine Spinne über den Teppich rasten wir gleich aus und kreischen panisch auf, um dann aber ebenfalls zu sagen: "Iiih mach die tot!" (Oder, die wesentlich freundlichere Variante: "Mach sie weg!") Und das, obwohl sie uns nichts tun, die Mücken aber sehr wohl!
Natürlich sind Spinnen haarig und dunkel und groß und lautlos, können Fäden herstellen und haben Beißwerkzeuge am Kopf, aber... Nicht ich bin ihre Nahrung, sondern die Mücken!
Kommt Ihr mit ihnen klar?
Oh und... Es stimmt wirklich, was immer behauptet wird: Die tun nichts. Wirklich nicht.