Kategorie: Epische Dialoge

Verkäuferin Sheila: Hallo, was darf's sein?
D-Fense: Hallo. Ich hätte gerne eine Portion Whamfries, ein Whomlet mit Schinken und Käs...
Sheila: Tut mir Leid Sir! Wir machen kein Frühstück mehr, dafür gilt jetzt die Mittagskarte.
D-Fense: (irritiert) Ich will aber lieber frühstücken.
Sheila: Wie ich sagte, das gibt's jetzt nicht.
D-Fense: Ja, das sagten sie schon. (blickt zur Seite) Ist das der Geschäftsführer?
Sheila: Ja, das ist er.
D-Fense: Ob ich ihn mal sprechen könnte?
Sheila: Natürlich. (ruft zur Seite) Rick! Hier ist ein Kunde, der dich sprechen möchte!
Rick: (kommt angewackelt) Ja, Sir?
D-Fense: Hallo. Ich möchte gern frühstücken.

Rick: Bedaure, dafür ist es zu spät, Sir.
D-Fense: Rick, ich weiß, dass es kein Frühstück mehr gibt. Sheila hat es mir gesagt, dass es kein Frühs... Wieso rede ich euch mit Vornamen an, ich kenn' euch doch überhaupt nicht! Zu meinem Boss sag' ich immer noch Mister, ich habe 7einhalb Jahre für ihn gearbeitet, aber hier komm' ich als Fremder rein und rede euch mit Rick und Sheila an, als ob's 'n Treffen der anonymen Alkoholiker ist. (hält inne) Ich will nicht ihr Kumpel sein Rick. Ich möchte nur eins: Frühstücken!
Sheila: Wenn sie wollen, können sie Miss Foltsom zu mir sagen!
Rick: Sheila! Man kann bei uns täglich bis 11 Uhr 30 frühstücken.
D-Fense: (schaut auf seine Armbanduhr, die 11 Uhr 34 anzeigt, stellt seine Sporttasche auf den Tresen und beugt sich etwas nach vorn) Rick... Sie haben doch sicher schon mal den Ausdruck gehört: Der Kunde ist bei uns immer König.
Rick: (durchgehend falsch grinsend) Ja.
D-Fense: Das freut mich zu hören. Tja... Also hier bin ich! König Kunde! (Sheila kichert amüsiert)
Rick: Das ist nicht unsere Verkaufspolitik. Wenn sie essen wollen, bestellen sie etwas von der Mittagskarte.
D-Fense: Ich will kein Mittagessen. (richtet sich wieder auf) Ich will immer noch Frühstück.
Rick: Kann man nicht ändern. Tut mir schrecklich Leid.
D-Fense: Ach ja? (holt blitzartig eine Maschinenpistole aus der Sporttasche) Woll'n mal seh'n, ob man das nicht ändern kann!

Rick: (schreit panisch) Er hat ein Maschinengewehr!
(Riesenpanik, ein Mann versucht direkt zu flüchten)
D-Fense: Sie brauchen sich nicht aufzuregen! Keinem passiert etwas! Keine Aufregungen, hören sie bitte auf zu schreien! Alles wieder hinsetzen! Hey hey hey hey hey! Mister? Wo wollen sie hin? Nein nein nein nein, sie werden sich schön wieder hinetzen und aufessen, bitteschön! Bleiben sie alle ganz ruhig. Es gibt keinen Grund, nervös zu sein! Na, was ist denn? Wollen sie nicht weiteressen? Bitte! Sie brauchen alle ihre Vitamine! A B und C! (einige Schüsse lösen sich aus der Maschinenpistole in seiner Hand und krachen in die Decke, die Panik bricht wieder aus) KEINE PANIK! War'n Versehen! Ich bin aus Versehen an den Abzug gekommen! Der is' hochsensibel! Alles okay! Glauben sie mir! Das wollte ich nicht! Hochsensibler Abzug! (D-Fense wendet sich wieder zum Tresen) Rick... Könnte ich jetzt wohl bitte frühstücken?
Rick: (hält die Hände hoch) Ja Sir, Sheila!
D-Fense: (wandert ein wenig im Restaurant umher) Rick? Miss Foltsom?
Rick: Ja, Sir?
Sheila: Ja?
D-Fense: Wissen sie was? Sie haben Recht, ich habe meine Meinung geändert. Ich bestell' was von der Mittagskarte. Ich nehme einen... Doppelten Whammyburger mit Käse. Mitgekriegt?
Rick: Ja Sir!
D-Fense: Und... Eine Portion Whammyfries... Und... Mal sehen... Einen Shokowhamshake.
Rick: Ja Sir! Sheila, du hast gehört!
D-Fense: Rick... Ich möchte von ihnen bedient werden. Nach Allem, was wir durchgemacht haben, geht es mir jetzt viel leichter von den Lippen, sie Rick zu nennen. (wandert wieder umher) Na, geht's ihnen gut? Schmeckt's euch? Und wie ist es mit dir? Schmeckt's dir auch? ... Und sie Mam? Wie finden sie das Essen? (Die Frau erbricht den halben Burger auf das Tablett vor ihr auf dem Tisch) Ich glaub', hier hat jemand was auszusetzen! Sieht aus, als schmeckt ihr eure Spezialsoße nicht, Rick! ... Das war'n Scherz. (kommt zurück zum Tresen) Aha. Alles schon fertig! Dankesehr. (öffnet die Burgerverpackung) ... Ja. Das ist typisch, genau davon red' ich. Seht euch mal das Bild an. Seht ihr, was ich meine? Es ist fleischig, saftig und sieben Zentimeter dick. Und nun... Seht euch dieses traurige, jammervolle, zerquetschte Ding an.
Kann mir jemand sagen, was an dem Bild nicht stimmt?
Gibt es niemanden?
Hat niemand eine Antwort?

Montag, 26. Februar 2007

...

Sie haben beschlossen, euch aus dem Weg zu räumen. Ihr habt nicht ins Bild gepasst. Ihr hattet keinen Platz im neuen, im bunten, hellen und freundlichen Garten. Einen Kompromiss konnte man nicht eingehen, darum wurdet ihr, nachdem ihr ein halbes Jahrhundert euren festen Platz hattet, an einem einzigen Tag getötet, zerstückelt und dann auch noch belächelt. Nun werdet ihr im Kamin und auf dem furchtbaren Scheiterhaufen, den man hier 'Osterfeuer' nennt, enden.
Ihr könnt nun kein zu Hause mehr sein, kein Schutz, kein Trost. Die kriechende, machtgierige Hitze wird es von nun an genießen, ungehindert an den Ziegeln und Steinen nagen zu können; und sie wird nicht eher damit aufhören, bis auch der dunkelste Sonnenschirm nicht mehr standhält.
Es hat euch niemand gefragt, was ihr vom neuen Garten haltet. Da ihr ein stilles Leben führt, geht man davon aus, dass es euch nicht weiter stört, vernichtet zu werden. Natürlich drehen es die Menschen so, als wäre der Baum höchstpersönlich am Schatten schuld, den er wirft; oder gar den Nadeln, die er verliert. Dass ihr krank und von innen verfault seid, haben sie gesagt. Dass "sie sowieso gestorben wären und weg mussten". Ich sage: Ich will trotzdem nicht, dass man euch fällt. Schluss, aus. Aber es hat mich niemand gefragt.

Zu diesem schwarzen Tag sage ich gar nichts mehr.

Freitag, 23. Februar 2007

Natürlich

habe ich es wieder einmal geschafft, mein Portemonnaie zu verlieren.
Ich möchte nur noch kotzen.

Kotzen, kotzen, kotzen.

Freitag, 23. Februar 2007

zu kalt?



Toller Winter.
*kotz*

Dienstag, 20. Februar 2007

Konny-Island



Konny-Island.
Made by Konny.

Sonntag, 18. Februar 2007

Kleine Benjamin-Blümchen-Stimmen-Erkenntnis:

Benjamin Blümchen ist leider tot, war aber Lloyd Bridges und Telly Savalas, manchmal.
Wärter Karl ist Kevin Spacey und Billy Bob Thornton.
Karla Kolumna ist Judi Dench.

(Und ich möchte anmerken, dass ich das ohne Wikipedia und google gehört habe.)

Samstag, 17. Februar 2007

Iih!

Knie sind sooo ekelhaft!

Donnerstag, 15. Februar 2007

"He used his voice!"

"What is intelligence, anyway? When I was in the army, I received the kind of aptitude test that all soldiers took and, against a normal of 100, scored 160. No one at the base had ever seen a figure like that, and for two hours they made a big fuss over me. (It didn't mean anything. The next day I was still a buck private with KP - kitchen police - as my highest duty.)

All my life I've been registering scores like that, so that I have the complacent feeling that I'm highly intelligent, and I expect other people to think so too. Actually, though, don't such scores simply mean that I am very good at answering the type of academic questions that are considered worthy of answers by people who make up the intelligence tests - people with intellectual bents similar to mine?

For instance, I had an auto-repair man once, who, on these intelligence tests, could not possibly have scored more than 80, by my estimate. I always took it for granted that I was far more intelligent than he was. Yet, when anything went wrong with my car I hastened to him with it, watched him anxiously as he explored its vitals, and listened to his pronouncements as though they were divine oracles - and he always fixed my car.

Well, then, suppose my auto-repair man devised questions for an intelligence test. Or suppose a carpenter did, or a farmer, or, indeed, almost anyone but an academician. By every one of those tests, I'd prove myself a moron, and I'd be a moron, too. In a world where I could not use my academic training and my verbal talents but had to do something intricate or hard, working with my hands, I would do poorly. My intelligence, then, is not absolute but is a function of the society I live in and of the fact that a small subsection of that society has managed to foist itself on the rest as an arbiter of such matters.

Consider my auto-repair man, again. He had a habit of telling me jokes whenever he saw me. One time he raised his head from under the automobile hood to say: "Doc, a deaf-and-mute guy went into a hardware store to ask for some nails. He put two fingers together on the counter and made hammering motions with the other hand. The clerk brought him a hammer. He shook his head and pointed to the two fingers he was hammering. The clerk brought him nails. He picked out the sizes he wanted, and left. Well, doc, the next guy who came in was a blind man. He wanted scissors. How do you suppose he asked for them?"

Indulgently, I lifted by right hand and made scissoring motions with my first two fingers. Whereupon my auto-repair man laughed raucously and said, "Why, you dumb jerk, He used his voice and asked for them." Then he said smugly, "I've been trying that on all my customers today." "Did you catch many?" I asked. "Quite a few," he said, "but I knew for sure I'd catch you." "Why is that?" I asked. "Because you're so goddamned educated, doc, I knew you couldn't be very smart."

And I have an uneasy feeling he had something there."


Isaac Asimov - What Is Intelligence, Anyway?"

Dienstag, 13. Februar 2007

Schnee-Edition!

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