Skyrockets In Flight

Es hatte ja niemand direkt daran Schuld, dass kein Wind blies. Dieses hübsche Schiff, an dessen Namen ich mich gar nicht erinnern kann, pflügt bestimmt noch viel schneller und imposanter durch die dann hoffentlich vorhandenen Wellen, davon bin ich überzeugt. Vielleicht hatte das Wetter aber auch sein Gutes, ich weiß ja nicht um die "Seefestigkeit" der restlichen Gäste. Und da ist einem ein Trip mit etwa 1,2 Knoten doch lieber als grüne, leidende Gesichter und ein - jawohl ihr Lieben - ein vollgebrochenes Deck. Wegen der Wellen und den gespannten Schooten und dem peitschenden Gegenwind habe ich bereits eine erneute Einladung klargemacht. Hurra.



Berlin ist eng und grau und laut und voll. Nichts für Fanta, aber glücklicherweise war das am Wasser viel besser und vor Allem stiller. Ich habe übrigens gar nicht gewusst, dass da an und um und in Berlin soviel Wasser ist. Ob es tiefer als in der Schlei ist? Man weiß es nicht - aber ebenso niedlich! Mit alten Berlinern, die nahe am Ufer vom Heck ihres kleinen hässlichen Motorbootes springen und mit Gänsen und mit jeder Menge Tonnen, rote und grüne und weiße und überhaupt ist da richtig viel los. Tagsüber. Wir mit unserem voll besetzten Schiffchen jedenfalls hatten ganz schön viel zu sehen und zu trinken und der ProfiSkipper hat brav alle Fragen zu umliegenden Gebäuden und Naturschutzgebieten beantwortet - auf dieser geschätzten Fahrstrecke von - na ja - 1,3 Kilometern. Auf dem Boot hat bloß noch etwas Musik gefehlt, und zwar "Skyrockets In Flight" von der Starland Vocal Band. Ja, das wäre der perfekte Song dafür gewesen. Und dann schön (!) auf dem Deck liegen. Als sich dann nicht eine winzige Kräuselung mehr im Wasser regte, entschied man sich zum einzig logischen Vorgehen und ordete einen Abschleppdienst (der auch kam, nach dem Bier.)



Und so kam es, dass man sich nach dem erfolgreichen Abschleppmanöver am reich gedeckten und herrlich fettigen Grillbuffet labte. Es begann sogar zu regnen, zu später Stunde, und als die Kastanie dann als Unterstand nicht mehr standhielt, ging der Tanz mit Dschingis im Clubheim weiter. Doch als der Morgen bereits graute, war auch er mit seinen unfassbar wirbelnden und vitalisierenden Energien allmählich am Ende. Ich kann mich nicht erinnern, wie viele Menschen (und Hunde) im Schlafsaal schliefen, aber dem Schnarchorchestser zu Urteil müssen es mehr als 10 gewesen sein. Dschingis verlor in diesem kuscheligen Lager leider seine Socken, aber das machte ihm nichts aus, er frühstückte ohne. Hurra.



Es könnte alles so schön sein. Schade, dass man unglücklich ist. Aber diese AllzweckKastanie, die möchte ich auch haben. Schöner Baum. Schöner Baum, beschissene Mücken, schönes Wasser, schöne Musik, und wunderschöne Braut.

Dienstag, 23. August 2005

"Lieber Mister Duncan,

ich habe ihr Fenster eingeworfen, um
die Verbrecher zu fangen. Entschuldigung.
Sind Sie versichert? Wenn nicht, werde ich
Ihnen Geld schicken, wenn ich wieder in
Chicago bin. Fröhliche Weihnachten.
Kevin McCallister

P.s.: Danke für die Turteltauben!"

Samstag, 20. August 2005

Adidas Competition

adidas



Jetzt brauche ich nur noch eine Green Hill Zone, einen Haufen goldene Ringe und einen kleinen pelzigen Begleiter, der ähnlich hochgeschwindigkeits-unterstützende Schuhe trägt.

Freitag, 19. August 2005

Trinke Fanta -

fanta
- sei Bamboocha!









Aber in welchem Land
sind wir hier Bamboocha?
Afirka ist es nicht, soviel
wissen wir.

Oompa-Land?

Montag, 15. August 2005

Die Sieben...

Wie ist das eigentlich? Bei einem MauMau-Spiel sind nur noch zwei Spieler im Spiel sind. Einer (Herr S.) hat noch drei, der Andere (Herr B.) noch zwei Karten. Herr B. legt jetzt eine Herz Zehn und sagt regelgemäß "letzte Karte", woraufhin Herr S. seine Kreuz Zehn ausspielt. Er hat also noch zwei, Herr B., der jetzt wieder am Zug ist, bloß noch eine Karte. Er spielt die Kreuz Sieben, was regelgemäß die Aufnahme von zwei weiteren Karten für den Spieler bedeutet, der den nächsten Zug macht - es sei denn, jener hat eine eigene Sieben, mit der er "kontern" kann. Dabei ist es nicht von Bedeutung, welche Farbe die Sieben hat. Wenn nun also Herr S. eine zweite Sieben ins Spiel bringt, dann müsste, den beiläufig überflogenen Regeln nach, Herr B. vier neue Karten aufnehmen. Da dieser aber bereits seine letzte Karte gespielt und regelgemäß "MauMau" gesagt hat, ist er mit seinem Spiel bereits fertig. Oder muss er mit den vier Karten, die er aufnehmen muss, das Spiel fortsetzen? Man weiß es nicht. Es wurde vorher nicht festgelegt. Herr S. behauptete, dass der Spielzug erst beendet sei, wenn Herr B. seine vier Karten aufnimmt. Herr B. jedoch bestand darauf, das Spiel bereits erfolgreich beendet zu haben.
Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was für eine gigantische Diskussion aufgrund dessen entstehen sollte. Und ich nehme nicht an, dass man bereits eine Einigung gefunden hat.

Montag, 15. August 2005

Charlie And The Chocolate Factory

chocolateLeute, ich liebe den Film. Damit ihr es gleich wisst. Ich liebe alles an diesem Film. Tim Burton hat wieder einmal die Tür zu meinem Kopf geöffnet, hat mit einem Notizblock einen großen Rundgang gemacht und die Notizen dann immer am Set von Charlie Und Die Schokoladenfabrik mit sich geführt. Um immer einen Blick auf Fantas Gedanken zu werfen.

Kurz zur Handlung: Der größte und vor Allem geheimnisvollste Schokolatier der Welt, Willi Wonka, lädt fünf Kinder in seine gigantische Schokoladenfabrik zu einer Besichtigung ein. Seit die Fabrik vor mehreren Jahren geschlossen worden war, wusste kein Mensch, was hinter ihren Toren geschah, nur die Süßigkeiten verließen sie - Willi Wonka selbst zeigte sich niemals. Fünf goldene Eintrittskarten wurden von ihm in fünf gewöhnlichen Wonka-Schokoladentafeln versteckt und auf der ganzen Welt verteilt. Unter den fünf glücklichen Kindern ist auch der kleine Charlie, dessen größter Traum eben dieser Besuch in "this amazing factory" ist - und selbst seine Vorstellungen werden übertroffen, in jeder Hinsicht.

Das Tollste am Film ist, dass man - wieder einmal - in jeder Szene, in jeder Sekunde und eigentlich sogar in jedem Gesichtsausdruck der Hauptdarsteller ganz genau erkennen kann, dass es eben ein Film von Tim Burton ist. Allein der "Vorspann" ist unverkennbar aus Burtons Feder und erinnert sehr an Bilder aus dem Schloss, in dem 1990 Edward Mit Den Scherenhänden das Licht der (Film)Welt erblickte. Sollten einem Burtons zuweilen groteske Ideen noch nie gefallen haben, könnte man aufgrund der ein oder anderen Lösung im Film verwirrt sein - trotzdem gucken.

Johnny Depp ist als Willi Wonka unglaublich. Ich möchte wie er sein, ich verstehe ihn, er ist lustig und rücksichtslos und freundlich und widerlich und verrückt, ich hab' Angst vor ihm, er ist skurril bis in die Fingerspitzen und trotzdem ein Mensch wie ich. Man ist geneigt zu sagen, es sei die Rolle seines Lebens, aber Johnny Depp spielt nur Rollen seines Lebens. Immer und immer wieder.
Außer ihm bekäme Deep Roy als "Oompa Loompa" von mir alle Oscars der Welt, säße ich im Gremium. Und die Kinder? Die Kinder sind natürlich neben Depp nur Nebendarsteller, aber immerhin ebenso schräg, passend und durchaus handlungstreibend. Der kleine Charlie, (ja, der Peter aus Finding Neverland) der eine wirklich herzerwärmend schnuckelige Familie hat, macht seine Sache prima und sollte ein Vorbild für alle Kinder sein! *Zeigefinger heb*

Ebenfalls erwähnenswert: Christopher Lee als Dr. Wilbur Wonka, Willis Vater und Zahnarzt aus Überzeugung und Leidenschaft. Ich konnte buchtsäblich fühlen, was Christopher Lee und Tim Burton für eine Freude beim entwickeln dieses Charakters hatten. Wie nicht anders zu erwarten entstand eine phantastische Nebenrolle für den alten Helden. Das Gleiche gilt auch für David Kelly, der Charlies alten und ebenso begeisterten Großvater Joe spielt. Helena Bonham Carter hat dunkle Zähne und steht die meiste Zeit über am Herd und bereitet Kohlsuppe zu, aber auch sie ist irgendwie süß.

Einen bunteren Film wird es wohl sobald nicht wieder geben, und zusammen mit den Liedern, der Schokolade, dem fabulösem Johnny Depp und den unzählbaren "Stempeln" des Regisseurs wird der Film noch vielen Leuten Begeisterung bereiten. Meine Empfehlung: Gucken, gucken, gucken. Möglichst auf der Stelle. Macht Euch auf etwas Großes gefasst!
Dass der Film von der FSK keine Altersbeschränkung bekommen hat, ist wieder einmal ein Beweis für die Untauglichkeit derselben. Kinder unter 6? Niemals.

Freitag, 12. August 2005

The Life Aquatic

lifeaquatic
WITH STEVE ZISSOU



"Vermutlich haben Cousteau
und seine Kollegen als Erste
Walkie-Talkies in ihren Helmen
benutzt - aber wir haben in unsere
noch diese Antennen eingebaut,

damit wir Musik hören können."












Jetzt endlich erhältlich.
Bei uns im Laden.

Sonntag, 7. August 2005

Schnabeltest am Rheinfall:

duckduck

Da hat wohl Irgendetwas wirklich gut geschmeckt.

Sonntag, 7. August 2005

'Bei Kathrin ist gesperrt!'

Salzhausen war nun einmal arm. Daran trugen die Einwohner von Salzhausen keine Schuld. An der Lage liegt es, sagen die Leute - direkt an der Ecke des Tisches - aber auch daran trägt niemand die direkte Schuld. Man könnte sagen, es ergab sich. Die neue Strecke für den ICE, der immer und ständig in katastrophale Unfälle auf und unter der Obdachlosen-Brücke verwickelt war, wurde nicht stillgelegt - aber Frau Trz. hielt es ja auch nicht für nötig!
Mit Dithmarschen konnte Salzhausen nie richtig mithalten. Es gab dort eine gigantische Bahnhofshalle, die sogar eine bunte Crocant-Fassade hatte, und Dithmarschen war zentral gelegen. Es erschien einem, als wollte jeder Zug nach Dithmarschen fahren. Nicht, dass Salzhausen bei den Leuten unbeliebt war, es war in gewisser Weise eben - sagen wir mal - schwer zu erreichen.

brio

Und Bremen? In Bremen war irgendwie nie viel los. Dort fuhren die Züge zwar immer vorbei, aber nichts passierte. Abgesehen von dem Unfall, bei dem 6 Waggons in die Tiefe stürzten und etwa 3 bis 4 Passagiere auf dem Fussboden aufschlugen. Die machen nun wohl kein Kind mehr froh. Und Erwachsene ebenso(wenig). Tja und was bleibt? Der Winter kam und, und bei Kathrin war dann plötzlich gesperrt. Gleis-Bauarbeiten, sagte sie. Joghurt. Und selbst die Taskforce wusste nicht genau, was dort los war.

Samstag, 6. August 2005

Schnee-Edition!

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