...per Definition überzeugter Naturalist. Mehr noch, ich bin Anthropozentriker: Ich denke, der Mensch muss sich seinen Lebenssinn selbst suchen, und die Natur hat uns durch ein funktionierendes Hormonsystem in die Lage versetzt, genau das tun zu können, indem wir uns selbst als Menschen als das wichtigste sehen. Das klingt positiv, ist aber nur ein Scheinnutzen... wie so ziemlich alles, was die Natur uns vorgaukelt.
Der beste Beweis für die objektive Sinnlosigkeit des Lebens ist die Existenz und Funktion unserer Hormone. Alles, was wir tun und lassen, all unsere Wünsche und Sehnsüchte, alles wird gelenkt von dem Spiegel "körpereigener Drogen", den wir alle besitzen. Wir können uns damit einen subjektiven Lebenssinn "erfinden". Und warum sollte uns die Natur mit solch einem System ausstatten müssen, wenn es einen objektiven Lebenssinn gäbe? Ohne diesen Hormonspiegel würden wir alle in kürzester Zeit den nächsten Strick nehmen. Kein Mensch sieht die Welt, wie sie wirklich ist, alle sind wir "berauscht" von dem, was uns Lust, Freude und Spaß beschert.
Welchen Sinn hätte ein Hormonsystem in einer von Gott geschaffenen Welt? Müsste es in einer solchen nicht möglich sein, sich frei zu entscheiden? Hätten wir alle nicht einen freien Willen, wenn wir "geschaffen" worden wären?
Wie alle tun nur das, was uns angenehm ist, und es ist uns nur angenehm, weil wir es nicht aus eigenem Antrieb tun, sondern weil Mutter Natur uns sagt, was gut für uns ist, und sie belohnt uns durch "gute" Hormonausschüttungen, wenn wir tun, was sie will. Tun wir es nicht, fühlen wir uns nicht wohl.
Für mich ist die Realität ein perverser Zustand, eine nicht erstrebsame Erfahrung. Es existiert in ihr kein Lebenssinn, nicht einmal ein Existenzsinn. Den Regeln der Natur folgend, in der sich nur dasjenige durchsetzt, das überleben kann, hat sich das Hormonsystem über Jahrtausende zur "rosaroten Brille" entwickelt, das uns gleichsam vor Selbstmord schützt wie es uns auch als Werkzeug des "Survival of the Fittest" missbraucht.
Ja, ich bin Naturalist, wobei ich mich fast übergeben muss bei dem darin enthaltenen Begriff "Natur"... denn wenn wir eines über alles andere erstreben sollten, so ist es Menschlichkeit als oppositionelle Form zur Natürlichkeit. Daher sehe ich die Welt per Definition im naturalistischen Sinne, bestehe aber auf den Anspruch des Begriffs "Anthropozentriker". Alles andere ist mir zu "unmenschlich".
Ich bin...
Der beste Beweis für die objektive Sinnlosigkeit des Lebens ist die Existenz und Funktion unserer Hormone. Alles, was wir tun und lassen, all unsere Wünsche und Sehnsüchte, alles wird gelenkt von dem Spiegel "körpereigener Drogen", den wir alle besitzen. Wir können uns damit einen subjektiven Lebenssinn "erfinden". Und warum sollte uns die Natur mit solch einem System ausstatten müssen, wenn es einen objektiven Lebenssinn gäbe? Ohne diesen Hormonspiegel würden wir alle in kürzester Zeit den nächsten Strick nehmen. Kein Mensch sieht die Welt, wie sie wirklich ist, alle sind wir "berauscht" von dem, was uns Lust, Freude und Spaß beschert.
Welchen Sinn hätte ein Hormonsystem in einer von Gott geschaffenen Welt? Müsste es in einer solchen nicht möglich sein, sich frei zu entscheiden? Hätten wir alle nicht einen freien Willen, wenn wir "geschaffen" worden wären?
Wie alle tun nur das, was uns angenehm ist, und es ist uns nur angenehm, weil wir es nicht aus eigenem Antrieb tun, sondern weil Mutter Natur uns sagt, was gut für uns ist, und sie belohnt uns durch "gute" Hormonausschüttungen, wenn wir tun, was sie will. Tun wir es nicht, fühlen wir uns nicht wohl.
Für mich ist die Realität ein perverser Zustand, eine nicht erstrebsame Erfahrung. Es existiert in ihr kein Lebenssinn, nicht einmal ein Existenzsinn. Den Regeln der Natur folgend, in der sich nur dasjenige durchsetzt, das überleben kann, hat sich das Hormonsystem über Jahrtausende zur "rosaroten Brille" entwickelt, das uns gleichsam vor Selbstmord schützt wie es uns auch als Werkzeug des "Survival of the Fittest" missbraucht.
Ja, ich bin Naturalist, wobei ich mich fast übergeben muss bei dem darin enthaltenen Begriff "Natur"... denn wenn wir eines über alles andere erstreben sollten, so ist es Menschlichkeit als oppositionelle Form zur Natürlichkeit. Daher sehe ich die Welt per Definition im naturalistischen Sinne, bestehe aber auf den Anspruch des Begriffs "Anthropozentriker". Alles andere ist mir zu "unmenschlich".
Gruß,
Marko