...hilft dir folgendes: das orakel, der architekt und neo (!) sind programme. es sind keine menschen. und mr. smith ist der vorgänger von neo. klar soweit?
...okay. Klar soweit. Warum war Neo denn aber genauso angeschlossen, wie die ganzen anderen "Menschen", damals in dieser Menschenernteanlage? Und wieso läuft er in der realen Welt wie alle anderen Menschen herum? Ist er einfach nur ein besonders gut geschriebenes Programm? Irgendwie will sich mir noch nicht erschließen, wie er in der realen Welt plötzlich Superkräfte haben kann. Es fehlt doch... Hmm, wie drückt man das aus... Es fehlt das Konstrukt. In der realen Welt hat doch das Programm Neo gar keine... PlugIns? Oder gibt es vielleicht einen Menschen Neo (Mr. Anderson) UND ein Programm Neo? Und Smith? Ist der jetzt pissig, weil Neo ihm als neuer Auserwählter die Show stibitzt? Ich schnall' das immer noch nicht. Es hilft alles nichts, ich würde gerne eine Komplettlösung oder eine ähnliche übergreifende Erklärung lesen, am besten direkt von den Regisseuren.
eyekicks - 23. Okt, 17:43
soweit...
...ich das verstanden habe, gibt es keine reale welt. jedenfalls wird in den filmen keine gezeigt. die matrix ist eine simulation einer matrix IN einer matrix, was die reale welt zu ebenso einer simulation macht wie die matrix selbst.
interessant finde ich auch die idee, dass die menschen den krieg längst gewonnen haben -- und um die maschinen zu studieren, haben sie eine matrix geschaffen, in denen die maschinen eine virtuelle realität erleben, deren ergebnisse neue erkenntnisse in der maschinenforschung bieten für die menschen. diese matrix ist die reale welt der filme. neo ist ein evolutionärer quantensprung innerhalb der matrix, der zeigt, dass sich maschinen humanitär entwickeln können -- von alleine. der hintergrund ist philosophisch und führt zur alten frage der verbindung von menschlichkeit und moralität, die durch solche maschinellen entwicklungen angezweifelt wird.
die matrix-filme sind einfach nur hübsch bebilderte philosophenkonstrukte...
Ja. Ich erinnere mich daran, dass die Cinema vor Erscheinen der beiden neuen Matrix-Filme ihren eigenen "Lösungsvorschlag" erzählt hat, in dem es nämlich auch so war, wie Du sagst: Die Menschen haben "den Krieg" bereits gewonnen, erhalten aber den Glauben der Maschinen, die Menschen zu kontrollieren mit einer neuen Matrix aufrecht, in der es eine "reale Welt" für die Maschinen gibt, die "ihre" Matrix in "ihrer" realen Welt (die ja eigentlich die Matrix der Menschen ist) lustig aufrecht erhält. Das fand ich damals dann viel toller, als diese Verwirrung, die tatsächlich in den Filmen zu sehen war.
vielleicht...
gruss,
marko
Hmmm...
soweit...
interessant finde ich auch die idee, dass die menschen den krieg längst gewonnen haben -- und um die maschinen zu studieren, haben sie eine matrix geschaffen, in denen die maschinen eine virtuelle realität erleben, deren ergebnisse neue erkenntnisse in der maschinenforschung bieten für die menschen. diese matrix ist die reale welt der filme. neo ist ein evolutionärer quantensprung innerhalb der matrix, der zeigt, dass sich maschinen humanitär entwickeln können -- von alleine. der hintergrund ist philosophisch und führt zur alten frage der verbindung von menschlichkeit und moralität, die durch solche maschinellen entwicklungen angezweifelt wird.
die matrix-filme sind einfach nur hübsch bebilderte philosophenkonstrukte...
gruss,
marko
Gut.
Vielleicht sollte ich es auf sich beruhen lassen.