Obgleich mein Fachgebiet intelligente Systeme bzw. Informatik ist, so handelt es sich bei DNA durchaus um eine Art Programmcode, daher kann ich hier vielleicht ein theoretisches Konstrukt liefern, welches den Fanta zufriedenstellt.
Ich muss dazu sagen: ich bin OPTIMIST, ich glaube an Fortschritt und Wissenschaft.
<theoretisches Konstrukt>
Nehmen wir für den Augenblick mal an, dass unser Problem folgender Natur ist:
Wir möchten einen Ankylosaurus als Haustier haben.
Wir können:
- DNA fragmente aus in Bernsteineingeschlossenen Mücken extrahieren
- einen beliebigen vollständigen Code in eine Eizelle einpflanzen und so ein Dino-Ei erzeugen
Wir müssen also nur:
- einen vollständigen Dino-Code erhalten/erzeugen
Nicht zu Debatte steht hier:
- technische Realisierbarkeit im Jahre 2005
- Überlebensfähigkeit des Ergebnisses in unserem Ökosystem
- ethische und/oder moralische Bedenken
- Geld
- Aufwand
- Zeit
Also:
Wir haben unseren Anfangscode aus einer Millionen Jahre alten Mücke geholt, wir wissen, dass es sich um Ankylosaurus-DNA handelt. Sie hat nur ein paar Lücken durch molekularen Zerfall. Wir müssen diese Lücken nun schließen um unser Ergebnis zu erhalten.
Folgende Methoden werden angewandt:
1. Suche nach mehreren DNA-Strängen von Ankylosauriern - die Lücken sind nicht immer an den gleichen Stellen, daher können wir mit etwas Glück ein paar der Lücken schließen.
2. Wer sich mit Checksummen auskennt, wird verstehen, dass dieser Schritt jetzt am sinnvollsten ist:
Wir untersuchen die DNA nach sog. "Kontrollbits" (oder "Kontrollquads" - vier mögliche Zeichen sind es ja), diese können - in der Richtigen Matrix angeordnet - Fehler hervorheben, und mit etwas Glück auch die richtige Lösung geben.
Kleine Lücken und falsche Code-Segmente können so ausgebessert werden.
Die DNA des Menschen ist zu über 90% identisch mit der von Schimpansen (ja, auch wenn religiöse Fanatiker und bekloppte geisteskranke Irre das Gegenteil behaupten). Was einem Programmierer den Schluss nahe legt, dass es möglich ist Code von einer Seite in die Andere zu "portieren".
Wir wollen aber keinen Bigfoot, sondern einen Saurier, also:
3. Suchen wir nach einer dem Saurier artverwandten Spezies (Reptilien aller Art), vergleichen vorhandene Codesegmente und füllen so unsere Lücken im Code. Obwohl Fehler nicht auszuschließen sind (Versionskonflikte), kann am Ende ein vollständiger Code vorliegen.
Was ist mit dieser Theorie, dass aus den Dinos Vögel wurden? Dr. Grant hat das nämlich gesagt - allerdings - wenn Du sagst, meine DNA ist zu 90 Prozent identisch mit der eines Schimpansen; zu wieviel Prozent ist die DNA eines Ankylosaurus identisch mit der eines heute lebenden Vogels / Reptils? Könnte man da nicht Nutzen draus ziehen, in Bezug auf den Punkt Überlebensfähigkeit im heutigen Ökosystem? Wie aufregend...
- technische Realisierbarkeit im Jahre 2005
- Überlebensfähigkeit des Ergebnisses in unserem Ökosystem
- ethische und/oder moralische Bedenken
- Geld
- Aufwand
- Zeit
Aber ansonsten klingt das doch recht positiv. Ich brauche zwar keinen Ankylosaurus, aber wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann geht das auch mit der von mir gewünschten Spezies.
Theorie
Ich muss dazu sagen: ich bin OPTIMIST, ich glaube an Fortschritt und Wissenschaft.
<theoretisches Konstrukt>
Nehmen wir für den Augenblick mal an, dass unser Problem folgender Natur ist:
Wir möchten einen Ankylosaurus als Haustier haben.
Wir können:
- DNA fragmente aus in Bernsteineingeschlossenen Mücken extrahieren
- einen beliebigen vollständigen Code in eine Eizelle einpflanzen und so ein Dino-Ei erzeugen
Wir müssen also nur:
- einen vollständigen Dino-Code erhalten/erzeugen
Nicht zu Debatte steht hier:
- technische Realisierbarkeit im Jahre 2005
- Überlebensfähigkeit des Ergebnisses in unserem Ökosystem
- ethische und/oder moralische Bedenken
- Geld
- Aufwand
- Zeit
Also:
Wir haben unseren Anfangscode aus einer Millionen Jahre alten Mücke geholt, wir wissen, dass es sich um Ankylosaurus-DNA handelt. Sie hat nur ein paar Lücken durch molekularen Zerfall. Wir müssen diese Lücken nun schließen um unser Ergebnis zu erhalten.
Folgende Methoden werden angewandt:
1. Suche nach mehreren DNA-Strängen von Ankylosauriern - die Lücken sind nicht immer an den gleichen Stellen, daher können wir mit etwas Glück ein paar der Lücken schließen.
2. Wer sich mit Checksummen auskennt, wird verstehen, dass dieser Schritt jetzt am sinnvollsten ist:
Wir untersuchen die DNA nach sog. "Kontrollbits" (oder "Kontrollquads" - vier mögliche Zeichen sind es ja), diese können - in der Richtigen Matrix angeordnet - Fehler hervorheben, und mit etwas Glück auch die richtige Lösung geben.
Kleine Lücken und falsche Code-Segmente können so ausgebessert werden.
Die DNA des Menschen ist zu über 90% identisch mit der von Schimpansen (ja, auch wenn religiöse Fanatiker und bekloppte geisteskranke Irre das Gegenteil behaupten). Was einem Programmierer den Schluss nahe legt, dass es möglich ist Code von einer Seite in die Andere zu "portieren".
Wir wollen aber keinen Bigfoot, sondern einen Saurier, also:
3. Suchen wir nach einer dem Saurier artverwandten Spezies (Reptilien aller Art), vergleichen vorhandene Codesegmente und füllen so unsere Lücken im Code. Obwohl Fehler nicht auszuschließen sind (Versionskonflikte), kann am Ende ein vollständiger Code vorliegen.
Einfügen, ausbrüten, fertig!
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Reptilien?
Sehr schön.
- technische Realisierbarkeit im Jahre 2005
- Überlebensfähigkeit des Ergebnisses in unserem Ökosystem
- ethische und/oder moralische Bedenken
- Geld
- Aufwand
- Zeit
Aber ansonsten klingt das doch recht positiv. Ich brauche zwar keinen Ankylosaurus, aber wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann geht das auch mit der von mir gewünschten Spezies.