Children Of Men.
Du liebe Güte. Diesen Film muss ich erstmal verdauen. Children Of Men handelt von einem Mann, der eine Mission hat, eine sehr wichtige und sehr gefährliche Mission. Seit 18 Jahren ist die Menschheit unfruchtbar, der jüngste Mensch auf der Welt wird im Alter von 18 Jahren erschossen. Im Jahre 2027 herrscht Chaos, Terror, Krieg und Hoffnungslosigkeit, England ist das einzige Ort, in dem es noch eine Art Lebensqualität gibt. Zum Inhalt ist eigentlich Nichts weiter zu sagen, er ergibt sich von selbst und ist seltsamerweise auch nicht das Wichtigste im Film, der großartig und passend besetzt ist und von seinem düsteren, etwas bizarren und äußerst beklemmenden Look lebt.

Ich habe zwar einige gute Filme in letzter Zeit gesehen, bin aber schon sehr lange nicht mehr derartig geschockt, ertappt und irgendwie auch... beeindruckt worden. Die Szenarien sind so realistisch wie eine Berichterstattung des Irak-Krieges und "die Zukunft" wird nicht durch schwebende Autos oder menschenähnliche Roboter verzerrt - Es hat sich nicht viel geändert in den vergangenen 20 Jahren. In irgendeinem Artikel habe ich gelesen, dass der Film "ein Fest für Pessimisten" ist. Das stimmt, bedenkt man die Unfruchtbarkeit der Menschen, hervorgerufen durch Umweltverschmutzung oder durch einen wütenden Schöpfer, was auch immer, die im Film zu sehenden, Nazi-ähnlichen Flüchtlingslager, die ewig zerknirschten und schier vermichteten Gesichtszüge eigentlich aller Menschen (bis auf Jasper!) - aber man kann Children Of Men ebenso gut als beängstigend realistisch inszenierten Hinweis sehen, uns unserer Probleme anzunehmen, bevor es zu spät ist. In der Welt aus diesem Film möchte ich nicht leben.
Sehr heftig.

Ich habe zwar einige gute Filme in letzter Zeit gesehen, bin aber schon sehr lange nicht mehr derartig geschockt, ertappt und irgendwie auch... beeindruckt worden. Die Szenarien sind so realistisch wie eine Berichterstattung des Irak-Krieges und "die Zukunft" wird nicht durch schwebende Autos oder menschenähnliche Roboter verzerrt - Es hat sich nicht viel geändert in den vergangenen 20 Jahren. In irgendeinem Artikel habe ich gelesen, dass der Film "ein Fest für Pessimisten" ist. Das stimmt, bedenkt man die Unfruchtbarkeit der Menschen, hervorgerufen durch Umweltverschmutzung oder durch einen wütenden Schöpfer, was auch immer, die im Film zu sehenden, Nazi-ähnlichen Flüchtlingslager, die ewig zerknirschten und schier vermichteten Gesichtszüge eigentlich aller Menschen (bis auf Jasper!) - aber man kann Children Of Men ebenso gut als beängstigend realistisch inszenierten Hinweis sehen, uns unserer Probleme anzunehmen, bevor es zu spät ist. In der Welt aus diesem Film möchte ich nicht leben.
Sehr heftig.


