Children Of Men.

Du liebe Güte. Diesen Film muss ich erstmal verdauen. Children Of Men handelt von einem Mann, der eine Mission hat, eine sehr wichtige und sehr gefährliche Mission. Seit 18 Jahren ist die Menschheit unfruchtbar, der jüngste Mensch auf der Welt wird im Alter von 18 Jahren erschossen. Im Jahre 2027 herrscht Chaos, Terror, Krieg und Hoffnungslosigkeit, England ist das einzige Ort, in dem es noch eine Art Lebensqualität gibt. Zum Inhalt ist eigentlich Nichts weiter zu sagen, er ergibt sich von selbst und ist seltsamerweise auch nicht das Wichtigste im Film, der großartig und passend besetzt ist und von seinem düsteren, etwas bizarren und äußerst beklemmenden Look lebt.



Ich habe zwar einige gute Filme in letzter Zeit gesehen, bin aber schon sehr lange nicht mehr derartig geschockt, ertappt und irgendwie auch... beeindruckt worden. Die Szenarien sind so realistisch wie eine Berichterstattung des Irak-Krieges und "die Zukunft" wird nicht durch schwebende Autos oder menschenähnliche Roboter verzerrt - Es hat sich nicht viel geändert in den vergangenen 20 Jahren. In irgendeinem Artikel habe ich gelesen, dass der Film "ein Fest für Pessimisten" ist. Das stimmt, bedenkt man die Unfruchtbarkeit der Menschen, hervorgerufen durch Umweltverschmutzung oder durch einen wütenden Schöpfer, was auch immer, die im Film zu sehenden, Nazi-ähnlichen Flüchtlingslager, die ewig zerknirschten und schier vermichteten Gesichtszüge eigentlich aller Menschen (bis auf Jasper!) - aber man kann Children Of Men ebenso gut als beängstigend realistisch inszenierten Hinweis sehen, uns unserer Probleme anzunehmen, bevor es zu spät ist. In der Welt aus diesem Film möchte ich nicht leben.

Sehr heftig.

Mittwoch, 15. November 2006

Erkenntnis:

Also ich kann ja Vieles ertragen, aber nicht Xavier Naidoo.

Montag, 13. November 2006

Blend A Med.

Gestern gegen 21 Uhr 34 habe ich einen Werbespot im Fernsehen gesehen, in dem sich drei Zahnbürsten unterhalten. Sie stehen in einem Zahnputzbecher und sehen auf der anderen Seite des Zimmers zwei neue, bunte Zahnbürsten, mit hübschen, ergonomisch geformten Griffen. "Oh, wir bekommen neue Nachbarn!" sagt die eine Zanhbürste. "Oh nein! Das ist die neue Blend A Med bla bla", berichtet sie weiter. "Mit überkreuzten Supergummilamellen am Griff und Megabürstenkopf und selbstreinigendem, gefederten Titaniumcarbonschaft, Internetanschluss, Ersatzborsten und sowieso jeglichem nur denkbaren Pi Pa Po." Die drei Zahnbürsten im Becher fürchten offenbar die neue Konkurrenz und sind ganz alarmiert.

Jetzt frage ich mich doch... Woher weiß die Zahnbürste, was die Neue von gegenüber alles für Extras hat? Ist sie allwissend oder... Hat sie bei den Menschen zugehört, die sich mit ihr die Zähne putzten und gleichzeitig über die tolle, brandneue Blend A Med Superbürste geredet haben? Gibt es vielleicht eine Fachzeitschrift für Zahnbürsten, die sie heimlich abboniert hat und aus der sie die Neuigkeiten erfahren hat?
Ich störe mich gar nicht an der Tatsache, dass die Bürsten reden. Warum sollen sie nicht reden - das ist in Ordnung. Aber (!) sie können unmöglich wissen, WAS die neue Bürste alles kann! Die neue Bürste ist doch NEU, das heißt ihre innovative Blend A Med Technik war NICHT hinlänglig edit 01: ch unter den herkömmlichen Bürsten bekannt.

Vielleicht hatten die herkömmlichen Bürsten damals in der Zahnbürstenfabrik Kontakt mit einem Prototyp der neuen Bürste und haben sie jetzt wiedererkannt. Das wäre vielleicht... Ja, das wäre eine Möglichkeit. Ansonsten? Keine Ahnung, woher die das alles wissen soll.

Freitag, 10. November 2006

"Hoppla hopp - hoppla hopp - hoppla hopp."

Dienstag, 7. November 2006

Kennt Ihr die noch?

Sonntag, 5. November 2006

13 Uhr 52:



Der Himmel so: "Ich werd' mal dunkel." Angesichts der Farbe, der Geschwindigkeit des Auftretens und des Temperaturunterschieds könnte man sagen: Ja, das ist bedrohlich.

Freitag, 3. November 2006

Erkenntnis:

Ich finde nicht, dass der "Run & Flat" von Goodyear eine Innovation ist, die mein Leben verändert.

Komische Werbung.

Dienstag, 31. Oktober 2006

Heinz Strunk, 30. Oktober 2006:

"Ich hab' mein Leben lang gefüttert - jetzt will ich auch mal melken."

Dienstag, 31. Oktober 2006

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